Sicherheitsempfinden: Die Fahrgäste fühlen sich sicherer

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Das Sicherheitsempfinden der Reisenden im öffentlichen Verkehr hat sich im Jahr 2013 verbessert. Laut einer Forsa-Umfrage gaben 91 Prozent der befragten Nutzer an, sich unabhängig vom Risiko eines Verkehrsunfalls in öffentlichen Verkehrsmitteln sicher zu fühlen. Nur neun Prozent fühlen sich weniger oder überhaupt nicht sicher. Im Jahr 2012 hatten noch elf Prozent der Reisenden den öffentlichen Verkehr als unsicher eingestuft.

Das insgesamt leicht gestiegene Sicherheitsempfinden der Reisenden lässt sich auf zahlreiche Maßnahmen der Bahnbranche zurückführen, wie Verkehrsverträge mit eigenen Qualitätskriterien für subjektive Sicherheit oder Aktionen der Bahnen für mehr Zivilcourage.

Laut Forsa rangieren Videoüberwachung und mitfahrendes uniformiertes Personal bei den Befragten mit 79 Prozent Zustimmung gleichermaßen auf Platz eins der befürworteten Maßnahmen. Drei Viertel der Reisenden würden ein Alkoholverbot in Zügen gutheißen.

Die Reisenden befürworten Uniformierte

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Während das Sicherheitsgefühl in den Zügen sich auf hohem Niveau verbessert hat, zeichnet die Forsa-Umfrage von der Lage an Bahnhöfen oder Haltestellen ein anderes Bild. Insgesamt 32 Prozent der Reisenden fühlten sich dort 2013 unsicher, während es 2012 sogar 36 Prozent waren. Das ängstliche Drittel unter den Reisenden sendet mit dieser Umfrage einen Hilferuf an Politik und Unternehmen. Im Zweifelsfall gibt nämlich das Gefühl den Ausschlag, ob jemand den öffentlichen Verkehr nutzt oder eher meidet.

Am häufigsten votierten die Befragten

  • für ansprechbares Sicherheitspersonal (91 Prozent),
  • für uniformiertes Bahn- oder Buspersonal (84 Prozent)
  • und erst an dritter Stelle für Videoüberwachung an Bahnhöfen.

Die Umfrage belegt, dass Menschen gerade an Orten der Unsicherheit vor allem auf andere Menschen vertrauen und erst an zweiter Stelle auf Technik.