Deutschland investiert zu wenig in die Schieneninfrastruktur

Um das Schienennetz fit zu machen für mehr Verkehr, bedarf es ausreichender und kontinuierlicher Investitionen in Erhalt und Ausbau des Schienennetzes.

Um das Schienennetz fit zu machen für mehr Verkehr, bedarf es ausreichender und kontinuierlicher Investitionen in Erhalt und Ausbau des Schienennetzes.
Um das Schienennetz fit zu machen für mehr Verkehr, bedarf es ausreichender und kontinuierlicher Investitionen in Erhalt und Ausbau des Schienennetzes.

Die Politik in Deutschland propagiert parteiübergreifend das Ziel „Mehr Verkehr auf die Schiene“. Auch 90 Prozent der Bürger – also eine klare Mehrheit – sprechen sich seit langem dafür aus, Straßengütertransporte auf die Schiene zu verlagern und den öffentlichen Personenverkehr auszubauen.

Um das Schienennetz fit zu machen für mehr Verkehr auf der Schiene, muss ausreichend und kontinuierlich in Erhalt und Ausbau des Netzes investiert werden. 

Der größte Teil der Investitionen in die Infrastruktur wird in Deutschland aus öffentlichen Mitteln finanziert, so auch beim Schienennetz. Grundlage für die öffentliche Finanzierung der Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur ist der grundgesetzliche Gewährleistungsauftrag des Bundes (vgl. Art. 87e GG). Hinzu kommen Investitionen in das Schienennetz, die aus den Trassen-Gebühren der Infrastruktur-Nutzer finanziert werden.

Die Bundes-Investitionen in die Schieneninfrastruktur wurden in den letzten Jahren spürbar angehoben, im europäischen Vergleich hinkt Deutschland dennoch hinterher:

Investitionen des Staates in die Schieneninfrastruktur pro Kopf

Vergleich der Investitionen ins Schienennetz in Europa pro Kopf

Die Schiene braucht eine Investitionsoffensive. 

Der Bund müsste mindestens eineinhalb Mal so viel in sein Eisenbahnnetz investieren wie bisher, um das Schienennetz bedarfsgerecht auszubauen und den Bestand dauerhaft zu sichern.