Leitfaden für Nominierte und Einsender: So läuft der Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“

Zwischen 150 und 200 Geschichten schicken Reisende in jedem Jahr an die Allianz pro Schiene und schlagen damit Bahnmitarbeiter für den Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“ vor. Auf dem Weg vom ersten Vorschlag bis zur Auszeichnung auf der Siegergala in Berlin sind einige Stufen zu nehmen. Das müssen Bahnmitarbeiter und Einsender wissen:

 

Wer schlägt vor?

Die Allianz pro Schiene will den Bahnkunden eine Stimme geben. Vorschläge nehmen wir also bevorzugt von Reisenden an, die bei einer erzählten Geschichte selbst dabei waren. Hinweise von Zeitungslesern, Vorgesetzten, Kollegen oder Familienangehörigen schauen wir uns natürlich ebenfalls an, aber sie sollten die Ausnahme bleiben.

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Wer nominiert?

Damit aus einem Vorschlag eine Nominierung wird, müssen drei Dinge erfüllt sein: Der Reisende hat erstens etwas zu erzählen. Die Geschichte übersteht zweitens die Plausibilitätsprüfung und der vorgeschlagene Eisenbahner ist drittens mit seiner Nominierung einverstanden. Sind die drei Kriterien erfüllt, erscheint der Nominierte mit Foto und Geschichte in der Online-Galerie.

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Können nur Männer nominiert werden?

Sprachsensible Reisende haben uns schön öfter gefragt, ob unter dem Dach „Eisenbahner mit Herz“ nur Männer oder auch Frauen vorgeschlagen werden können. Die Antwort lautet: Wie bitte? Natürlich können männliche und weibliche Bahnmitarbeiter vorgeschlagen werden. „Eisenbahner“, das ist kein Geschlecht, sondern ein grammatischer Plural, der Männer und Frauen gleichermaßen meint. Maskottchen Linda zeigt dafür im Logo ihr weibliches Gesicht. Wir hoffen, die Männer fühlen sich dadurch nicht diskriminiert.

 

Wie viele Sieger gibt es?

Die Zahl der Sieger ist nicht immer gleich. Die richtige Antwort ist deshalb: Mindestens einen. Allerdings hat sich die Jury inzwischen angewöhnt, Gold, Silber und Bronze zu vergeben und manchmal auch einen Sonderpreis. Etwa, wenn ein Lokführer von DB Cargo eine überfahrene Eule rettet. Dann findet die Jury das preiswürdig, meint aber, die Eule sei strenggenommen kein Fahrgast. Seit zwei Jahren kürt die Jury auch Landessieger in ausgewählten Bundesländern. Im Februar 2018 haben wir aber erstmals bahnfahrende Facebook-Nutzer aufgerufen, einen „Social Media Hero“ zu küren.

Das sind die Sieger der vergangenen Jahre

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Wer sucht die Sieger aus?

Bundes- und Landessieger kürt eine Jury, die mit ausgewiesenen Bahnexperten besetzt ist. Den „Social Media Hero“ wählen die Reisenden auf Facebook.

Das ist die Jury

 

Was bekommt ein „Eisenbahner mit Herz“?

Der Titel ist in erster Linie eine ideelle Auszeichnung. Aber „Lob & Preis“ soll auch gebührend gefeiert werden. Deshalb richtet die Allianz pro Schiene zum Tag der Siegerverkündung eine Gala aus. Eingeladen sind die Sieger, die Einsender der Siegergeschichten. Damit der Sieger mit stolzer Brust in den weiteren Dienst treten kann, gibt es entsprechend für die Sieger einen „Eisenbahner mit Herz“-Ansteckpin aus echtem Bronze, Silber oder Gold. Und die Bahnchef? Die freuen sich das ganze Jahr auf einen Abend, an dem sie ihren besten Mitarbeitern applaudieren können und lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen.

Das sind die Sieger der vergangenen Jahre