Deutscher Verkehrswendepreis

Deutscher Verkehrswendepreis

Die Allianz pro Schiene e.V. hat im Rahmen des Projekts „Verkehrswende konkret!“ Leuchtturm-Beispiele gesucht, die ihre Region schon heute lebenswerter machen und deswegen bundesweite Aufmerksamkeit verdienen. Ziel ist es, erfolgreiche Vorbilder zu finden, an denen sich andere orientieren können, die zur Nachahmung anregen und die die Umsetzung der Verkehrswende beschleunigen. Die fünf besten Projekte werden von einer Jury ausgewählt und mit dem „Deutschen Verkehrswendepreis“ ausgezeichnet.

Nun ist die Vorauswahl für den Deutschen Verkehrswendepreis getroffen. Die Allianz pro Schiene zeigt hier 15 Projekte, die es in den Kreis der Nominierten geschafft haben. Sie alle haben das Potential, als Best-Practice-Beispiel der Verkehrswende eine deutschlandweite Signalwirkung zu entfalten und zur Nachahmung anzuregen. Sie setzen Standards für die Mobilität des 21. Jahrhunderts im städtischen, ebenso wie im ländlichen Raum. Die 15 Beispiele für nachhaltige Mobilität zeigen, was möglich ist und wie vielfältig die Verkehrswende sein kann – im Güter- und im Personenverkehr, am Arbeitsmarkt, beim Lärmschutz oder im modernen Mobilitätsmanagement.

Über die interaktive Karte erhalten Sie zu jedem der nominierten Kandidaten eine kurze Vorstellung und weitere Informationen.

Folgende Kriterien liegen der Auswahl der 15 Kandidaten zugrunde:

Das Verkehrsprojekt

  • hat in mindestens einem der Themenfelder Klimaschutz, Luftqualität, Flächenverbrauch, Lärmminderung oder Verkehrssicherheit zu Verbesserungen vor Ort geführt.
  • hat direkt oder mittelbar einen Bezug zur Schiene.
  • ist auf andere Standorte in Deutschland übertragbar.
  • vertritt das Zielbild der Verkehrswende: vermeiden, verlagern, verbessern!
  • ist über das reine Planungsstadium hinaus bereits in der Umsetzung.
  • verfügt über eine langfristige (ökonomische, strukturelle) Tragfähigkeit.
  • zeichnet sich durch Bürgerbeteiligung und gesellschaftliche Akzeptanz

Die genannten Kriterien wurden im Rahmen eines Workshops durch Experten aus Verkehrsunternehmen und -verbünden, Umweltverbänden, Wissenschaft und Politik erarbeitet.