Verkehrswende konkret

 

Wie können wir aus Praxisbeispielen für das Gelingen der Verkehrswende lernen?

Lärm, zu viele Autos, Luftverschmutzung: die Defizite des deutschen Verkehrssystems sind zahlreich und machen den Verkehr nicht umsonst zum Sorgenkind des Umweltschutzes. Deutschland braucht dringend eine Verkehrswende. Aber wie geht man sie an? Und wer setzt sie um?

Die Verkehrswende: auch Aufgabe der Bundesländer

Die Bundesländer haben nennenswerten Einfluss auf die Gestaltung der Verkehrspolitik in Deutschland. In ihren Aufgabenbereich fallen beispielsweise die Raumplanung oder die Verwendung der vom Bund für den Verkehr zur Verfügung gestellten Mittel. Sie verantworten so zu großen Teilen, wie klimafreundlich, laut oder flächensparend Verkehr in Deutschland ist.

Welche Bundesländer besonders stark in Richtung „nachhaltige Verkehrspolitik“ streben, was die Länder planen, um mehr Platz für Fuß- und Radverkehr zu schaffen, oder wo es besonders sicher ist, zeigt der empirische Bundesländerindex Mobilität und Umwelt.

Unser Ziel: Verkehrswende erlebbar machen

Das Projekt Verkehrswende konkret will diesen Index noch weiterdrehen. Ausgehend von den aktuellen Ergebnissen, beabsichtigt die Allianz pro Schiene e.V. im Austausch mit relevanten Akteuren des Verkehrssektors, Verbänden der Zivilgesellschaft und Entscheidern auf Bundes- und Landesebene zu zeigen, wie die Verkehrsträger des Umweltverbunds bundesweit zum Gelingen der Verkehrswende beitragen können.  

Unser Verband setzt im Dialog mit Politik und Praktikern auf eine anwendungsorientierte Diskussion, die erprobte Ansätze in den Fokus rückt, um gemeinsam verkehrsträgerübergreifende „Leuchttürme“ nachhaltiger Mobilität zu identifizieren und bundesweit bekannt zu machen. Damit will das Projekt Stakeholder und Multiplikatoren von nachahmenswerten Lösungsansätzen überzeugen, die schon heute einen relevanten Beitrag zur Verkehrswende leisten.

 

 

 

 

 

Das Projekt „Verkehrswende konkret“ wird durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

Laufzeit des Projekts: 01.10.2020 – 30.09.2022