Die Schiene hat zwei entscheidende Gemeinwohlvorteile gegenüber dem Straßenverkehr und der Lufftfahrt: Sie ist umweltfreundlicher und sicherer.
Diese zukunftsfähige und umweltbewusste Alternative zur Straße wurde jedoch lange Zeit von der Politik sträflich vernachlässigt. Das lag auch daran, dass in Deutschland bis zur Jahrtausendwende ein breites Bündnis für die Schiene fehlte. Deshalb wurde am 14. Juni 2000 die Allianz pro Schiene als gemeinnütziger Verein gegründet. Das Ziel: Bahn frei für die Schiene.
Das Bündnis sieht sich als Gegengewicht zur Betonpolitik der mächtigen Straßenlobby. Obwohl lange Zeit erheblich in den Straßenbau investiert worden ist, gehört der Stau auf deutschen Straßen zum Verkehrsalltag und schadet Mensch und Umwelt. Diese Situation wird sich angesichts des erwarteten Wachstums im Güterverkehr noch verschärfen. Hier will das Bündnis alternative und nachhaltige Konzepte aufzeigen, damit wir auch morgen noch mobil bleiben können.
Der Verein hat 17 Mitgliedsverbände. Sie alle eint der Wunsch, den Anteil der umweltfreundlichen und sicheren Schiene im Personen- und Güterverkehr deutlich zu erhöhen. Dabei wird das Bündnis von 94 Fördermitgliedern aus der bahnnahen Wirtschaft unterstützt.
Schwerpunktthema des Schienenbündnisses sind die politischen Rahmenbedingungen für den Schienenverkehr. Hier macht sich der Verband besonders für den Abbau von Wettbewerbsnachteilen gegenüber dem sehr viel umweltschädlicheren Straßen- und Luftverkehr stark. Dabei setzen wir besonders auf Veranstaltungen sowie Lobby- und Medienarbeit.