Berlin. Als Bestätigung ihrer Bedenken bewertet die Allianz pro Schiene die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage von FDP-Abgeordneten zum Thema 60-Tonnen LKW. Die Bundesregierung benennt in ihrer Antwort zentrale Argumente, welche die wirtschaftliche und ökologische Unsinnigkeit von 60-Tonnen-LKW deutlich machen und folgt damit unserer Argumentation, das freut uns, so Norbert Hansen, Vorsitzender der Allianz pro Schiene.
In der Antwort der Bundesregierung (Drucksache 16/3901) werden erstmals Details aus der Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) benannt, die im Februar 2007 veröffentlicht werden soll:
Norbert Hansen: Bereits die ersten Ergebnisse der BASt-Studie lassen erkennen, dass der 60-Tonner eine Fehlgeburt ist. Wir plädieren für eine rasche und einfache Bestattung auf dem Schrottplatz für Erfindungen, die niemand braucht“.
Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben sich 15 Non-Profit- Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL sowie die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, VBB und VDEI. Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von 70 Unternehmen der Bahnbranche.