Geschichte des Verbandes

Seit ihrer Gründung im Juni 2000 hat die Allianz pro Schiene – bereits im Dezember 2004 von der Tageszeitung „Die Welt“ als „Deutschlands wichtigster Interessenverband für die Eisenbahn“ tituliert – beachtliche politische Erfolge vorzuweisen:

Gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden hat die Allianz pro Schiene

  • die bundesweite Einführung von Riesen-Lkw (vorerst) verhindert (Pressemitteilungen vom 07.10.2010 und vom 10.10.2007)
  • mit dazu beigetragen, dass es in Deutschland seit dem 1. Januar 2005 die Autobahnmaut für Lkw ab 12 Tonnen gibt
  • bei Bundes- und Landespolitikern das Bewusstsein dafür geschärft, dass der Schienenverkehr nicht nur umweltfreundlich, sondern auch sicherer ist als andere motorisierte Verkehrsträger
  • mit den beiden Wettbewerben „Bahnhof des Jahres“ und „Eisenbahner mit Herz“ dem aus Fahrgastperspektive Vorbildlichen nachhaltig eine Stimme gegeben, die bereits wirkt.

Hier die Chronik der wichtigsten Etappen der Verbandsgeschichte im Überblick:

Chronik 2015

15 Jahre Allianz pro Schiene - Der Film

 
 
17. Juni 2015: Die Allianz pro Schiene feiert im Anschluss an ein Fördertreffen mit rund 250 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ihren 15. Geburtstag. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, ermunterte die Allianz pro Schiene, auch weiterhin wohlwollend kritisch für die Schiene zu kämpfen.
 
 

Chronik 2014

16. Dezember 2014: Erneut hat die Allianz pro Schiene mehr als ein Dutzend erfolgreiche Regionalbahnen zusammengestellt. Die Broschüre „Stadt, Land, Schiene" erscheint zum vierten Mal.

12. Dezember 2014: Die Mitgliederversammlung der Allianz pro Schiene wählt Alexander Kirchner als Vorsitzenden wieder. Den stellvertretenden Vorsitz übernimmt Michael Ziesak vom VCD. In einem öffentlichen Teil liefert das Bahnbündnis Debattenbeiträge zum Thema „Wege zu einem nachhaltigeren Verkehr".

2. Dezember 2014: Der Bundesländerindex Mobilität 2014/2015 erscheint. In dem Nachhaltigkeitsranking erreicht Berlin den ersten Platz, gefolgt von den Flächenländern Thüringen und Baden-Württemberg.

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29. Oktober 2014: Die Bombardier-Arbeitsdirektorin Dr. Susanne Kortendick wird in Frankfurt am Main zur Sprecherin des Förderkreises gewählt. Als Stellvertreter steht ihr Hans Leister zur Seite.

15. Oktober 2014: Die Allianz pro Schiene bekommt Verstärkung: Die Technische Hochschule Mittelhessen THM wird 21. Mitglied des Verbands. An den drei Standorten in Gießen, Wetzlar und Friedberg werden unter anderem ganzheitliche Bahningenieure ausgebildet. 
 

13. September 2014: Auf der Mobilitätsmesse Innotrans in Berlin präsentiert sich die Allianz pro Schiene mt ihrem erfolgreichen Stellenportal SchienenJobs.de. Mehrere Mitgliedsunternehmen nutzen die Möglichkeit, sich den Messebesuchern als attraktive Arbeitgeber darzustellen. Personalverantwortliche führen dazu viele persönliche Gespräche am Messestand. Auf der Messe interessieren sich die Mitglieder des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag für die Arbeit der Allianz pro Schiene und werden an drei beispielhafte Stände unserer Fördermitglieder geführt.

19. August 2014: Zum elften Mal wird der „Bahnhof des Jahres" aus Kundensicht prämiert. In der Kategorie „Großstadtbahnhof“ gewinnt das sächsische Dresden, das die Jury als „Denkmal einer lichten, beschwingten Leichtigkeit“ würdigt. Als „Kleinstadtbahnhof“ überzeugt das hessische Hünfeld, laut Urteil der Jury „ein ländliches Idyll mit Gesamtkonzept“.

11. Juli 2014: Einmütig bedauern Allianz pro Schiene, der Verbraucherzentrale Bundesverband und der Verkehrsclub Deutschland die Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes, das den Bahnverkehr durch die Erhöhung der EEG-Umlage millionenschwer belastet. Das Dreierbündnis verlangt eine Kompensation an anderer Stelle.

3. Juli 2014: Deutschland liegt bei den Investitionen in die Schienen-Infrastruktur auf einem der letzten Plätze. Das ergeben Berechnungen der Allianz pro Schiene gemeinsam mit der Unternehmensberatung SCI Verkehr. Pro Kopf fließen im Jahr 54 Euro in das deutsche Schienennetz und damit weniger als beispielsweise in Italien oder Großbritannien. Die Schweiz investiert rund das siebenfache in ihre Bahn-Infrastruktur.
 
29. April 2014: Zwei Zugbegleiter und ein Lokführer gewinnen den Titel „Eisenbahner mit Herz 2014“. Gold geht an NordWestBahn-Zugbegleiter Dylan Bevers (24), Silber an den metronom-Lokführer Gerard Versteeg aus Uelzen und Bronze an die ICE-Zugchefin Anja Hoche vom Fernverkehr der Deutschen Bahn in Kassel. Alle drei hatten sich durch außergewöhnlich kundenfreundliches Verhalten für die Auszeichnung qualifiziert. Die Laudatio auf die Gewinner hält Bundesverbraucherschutzminister Heiko Maas.
 

1. April 2014: Unter Federführung der Allianz pro Schiene startet das Projekt „Plattform leise Bahnen", in dem in den kommenden zwei Jahren die wichtigsten Akteure, also Bahnindustrie und -betreiber wie auch zivilgesellschaftliche Organisationen, zusammengebracht werden, um in einem Dialog die jeweiligen Bedürfnisse zu erkennen und gemeinschaftliche Empfehlungen zu erarbeiten.

Chronik 2013

Arbeitsgruppe Schienenjobs

24. Oktober 2013: Die Allianz pro Schiene launcht mit Schienenjobs.de das größte Jobportal für Bahnberufe und nachhaltige Mobilität. Dazu hat sie sich mit index, dem europäischen Marktführer bei Stellenmarktanalysen, zusammengetan. Mit an Bord sind außerdem die Branchengrößen Deutsche Bahn und Bombardier, die Branchenverbände VDB und VDV sowie die wichtigsten Versicherer der Bahnbranche DEVK und Bahn-BKK. Aus dem Stand präsentiert Schienenjobs 5.000 freie Stellen.

17. September 2013: Der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments empfängt Sachverständige aus Europa, um über die Vor- und Nachteile des Gigaliners zu diskutieren. Die Allianz pro Schiene ist, vertreten durch ihren Geschäftsführer Dirk Flege, der einzige geladene Eisenbahnverband aus Europa. Währenddessen verzeichnet der Anti-Gigaliner-Film der Allianz pro Schiene Rekordzugriffszahlen. Mit mehr als 300.000 Klicks ist er der meistgesehene deutschsprachige Politfilm auf YouTube.

29. August 2013: Zum zehnten Mal sucht die Allianz pro Schiene den „Bahnhof des Jahres" aus Kundensicht. Die zehnjährige Geschichte des erfolgreichen Wettbewerbs geht parallel mit einem dramatischen Wandel in der deutschen Bahnhofskultur einher. Die Jury stößt bei ihren Reisen zunehmend auf die Früchte eines neuen Bürgerengagements.

14. August 2013: Der Webauftritt der Allianz pro Schiene erhält einen neuen Anstrich. Im Zuge des „Refreshs“ werden die Inhalte und das Design nutzerfreundlich überarbeitet.

12. Juni 2013: Die Allianz pro Schiene bekommt Verstärkung von der Automobilfraktion: Der Bundesverband CarSharing (bcs) ergänzt als 20. Mitglied das Non-Profit-Standbein des politischen Verkehrsbündnisses.

14. März 2013: Gemeinsam mit einer Verbändekoalition aus Polizeigewerkschaften, Fahrgastverbänden, Aufgabenträgern, Eisenbahnverkehrsunternehmen und EVG stellt die Allianz pro Schiene das Positionspapier zum Sicherheitsempfinden im öffentlichen Verkehr vor, das der Thematik erstmals ganzheitlich gerecht wird. Gleich zwei Vorsitzende zweier Bundestagsausschüsse sind der Einladung der Allianz pro Schiene zum Parlamentarischen Abend gefolgt.

11. Januar 2013: Der von der Bundesregierung eingesetzte Nachhaltigkeitsrat zeichnet den „Bundesländerindex Mobilität“ aus. Der großangelegte Ländervergleich ist unter den drei prämierten Verkehrsprojekten das einzige mit bundesweiter Reichweite. Mit der Qualitätsauszeichnung „Werkstatt N“ bekommt der Index das begehrte Gütesiegel eines „besonders zukunftsweisenden Projektes“.

Chronik 2012

24. September 2012: Der 150.000ste Besucher schaut auf YouTube den Anti-Gigaliner-Film der Allianz pro Schiene, der damit zum meistegeklickten politischen Kurzfilm im deutschsprachigen Internet aufsteigt.

29. August 2012: Bei der jährlichen Bahnhof des Jahres-Siegerverkündung vergibt die Allianz pro Schiene erstmals den „Sonderpreis Tourismus“. Schirmherr ist der Vorsitzende des Tourismusausschusses im Deutschen Bundestag.

4. Juli 2012: Die Allianz pro Schiene untersucht erstmals alle Bundesländer unter Nachhaltigkeitsaspekten im Verkehrsbereich. Der „Bundesländerindex Mobilität – ein Nachhaltigkeitsranking“ wird der Presse vorgestellt. 
Mit großem Erfolg (Tageszeitung Die Welt: „Weltweit einzigartiger Vergleich“).

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12. April 2012
: Michael Clausecker (Foto), der Dr. Klaus Baur als Deutschland-Chef von Bombardier Transportation folgt, löst Dr. Baur auch als Förderkreissprecher der Allianz pro Schiene ab.

Chronik 2011

2. September 2011: Gemeinsam mit dem renommierten Berliner Verfassungsrechtler Prof. Ulrich Battis stellt die Allianz pro Schiene ein Gutachten vor, demzufolge der Verordnungsentwurf des Bundesverkehrsministeriums für Testfahrten mit Gigalinern „doppelt verfassungswidrig“ ist. SPD und Grüne wollen daraufhin in Karlsruhe klagen.

12. April 2011: Aus Kundensicht kürt die Allianz pro Schiene erstmals „Eisenbahner mit Herz“, die sich durch besondere Hilfsbereitschaft, überwältigenden Charme oder eine außergewöhnliche Tat hervorgetan haben. Bahnkunden aus ganz Deutschland hatten mehr als 100 Kandidaten vorgeschlagen, die Jury wählte drei Sieger aus. Der Wettbewerb wird fortan jährlich ausgelobt.

15. März 2011: Erstmals wird eine christliche Organisation ordentliches Mitglied der Allianz pro Schiene. Durch den Beitritt der von der Katholischen und Evangelischen Kirche gemeinsam getragenen „Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission in Deutschland (KKBM)“ wird der im Jubiläumsjahr entwickelte Claim „Schmalspur war gestern“ zunehmend mit Leben gefüllt.

20. Januar 2011: Die Allianz pro Schiene bekommt Post von der EU-Kommission. Das erste EU-Drittelmittelprojekt mit Federführung des Schienenbündnisses ist bewilligt. Fördersumme: 931.000 Euro. Laufzeit: bis Frühjahr 2013. Titel: USEmobility. Am Ende soll das Projekt Antworten geben auf die Frage, warum Menschen ihr Verkehrsmittel gewechselt haben und entsprechende Schlussfolgerungen ziehen.

Chronik 2010

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6. Dezember 2010: Nach der Verschmelzung der beiden Gewerkschaften TRANSNET und GDBA zur EVG wählt die Allianz pro Schiene-Mitgliederversammlung den EVG-Chef Alexander Kirchner zum Nachfolger von Klaus-Dieter Hommel als Vorsitzenden.

21. – 24. September 2010: Messe-Premiere: Die Allianz pro Schiene ist zum ersten Mal auf der InnoTrans, der Weltleitmesse für Schienenverkehr in Berlin mit einem Stand vertreten.
 
15. September 2010: Die Allianz pro Schiene stellt der Presse gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem VDV und dem Deutschen Institut für Urbanistik (difu) ein Gutachten zur Rechtmäßigkeit des geplanten bundesweiten Feldversuchs mit Riesen-Lkw vor. Ergebnis: Ohne Beteiligung von Bundestag und Bundesrat sind die Versuche rechtswidrig. Drei Wochen später entscheidet sich die Länderverkehrsministerkonferenz mehrheitlich gegen die Teilnahme am Feldversuch. Lediglich sieben Länder bekunden die Bereitschaft zur Mitwirkung. Der bundesweite Versuch ist damit vorerst „politisch tot“.
 

1. September 2010: Die Allianz pro Schiene verkündet die Siegerbahnhöfe 2010 des Wettbewerbs „Bahnhof des Jahres“ im Beisein aller Bahnhofsmanager der bisherigen Preisträger. Bei diesem Festakt wird auch die Fotoausstellung über die Bahnhöfe des Jahres seit 2004 eröffnet, die als Wanderausstellung bundesweit in zahlreichen Bahnhöfen zu sehen sein wird. Schirmherr: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

14. Juni 2010: Die Allianz pro Schiene wird 10 Jahre alt. Mitglieder, Förderer, Partner und Politiker feiern ein rauschendes Fest unter dem Motto „einzigartig, erfolgreich, klug, schön, bescheiden“. Auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ist zu Gast. Das Bündnis begrüßt mit dem Unternehmen Wascosa, einem Vermieter von Güterwaggons aus der Schweiz, sein 100. Fördermitglied.

Chronik 2009

12. November 2009: Die Mitgliederversammlung beschließt einstimmig die Modifikation des Allianz pro Schiene-Leitbildes aus dem Jahr 2003. Der anzustrebende Marktanteil des Schienengüterverkehrs im Jahr 2020 wird in der Neufassung von 20 auf „mindestens 25 Prozent“ heraufgesetzt, die „bezahlbare Mobilität“ wird als Anliegen neu aufgenommen.

23. Oktober 2009: Die Allianz pro Schiene weist in einer republikweit beachteten Pressekonferenz darauf hin, dass Deutschland bei den Investitionen in das Schienennetz weit hinten liegt. Pro Kopf und Jahr mit 47 Euro auf Platz 9 in Europa noch hinter Italien, in Relation zum Bruttoinlandprodukt ebenfalls weit abgeschlagen knapp vor der Türkei.

16. Oktober 2009: Das von der Allianz pro Schiene angeführte europaweite Aktionsbündnis www.nomegatrucks.eu begrüßt den 200sten Verband als Unterstützer. Die 200 Organisationen aus 22 Ländern vertreten 12 Millionen Einzelmitglieder.

6. Mai 2009: "Ich bin der Neue". Mit diesen Worten stellt sich Rüdiger Grube den Fördermitgliedern der Allianz pro Schiene vor, nur drei Tage nach seinem Amtsantritt als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG.

27. März 2009: Unter dem Titel „Umweltbezogene Risikobewertung bei der Finanzierung von Schienenfahrzeugen“ stellt die Allianz pro Schiene einen Leitfaden vor, mit dem Banken, Leasingunternehmen, Eisenbahnunternehmen, Bahnindustrie und staatliche Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs in die Lage versetzt werden, aus künftigen Umweltanforderungen resultierende etwaige Einschränkungen beim Einsatz neuer Fahrzeuge frühzeitig zu erkennen.

15. Januar 2009: Nach deutschem Vorbild gründet sich in den USA eine OneRail Coalition.

Chronik 2008

18. September 2008: Die Bahnhöfe des Jahres gibt es jetzt auch als Fotoausstellung. Schirmherr Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee eröffnet die Wanderausstellung im Bundesverkehrsministerium und verkündet gemeinsam mit der Allianz pro Schiene die Sieger im fünften Wettbewerbsjahr.

 
 
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08. Juli 2008: Die Allianz pro Schiene startet gemeinsam mit drei Brüsseler Verbänden die EU-weite Kampagne NO MEGA TRUCKS und präsentiert der Presse die zweisprachige Kampagnen-Website.
 
 
 
 
 
 
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09. Juli 2008
: Während einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird der Vorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA Klaus-Dieter Hommel zum neuen ehrenamtlichen Allianz pro Schiene-Vorsitzenden gewählt.
 
 
 
 
 
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27. Mai 2008
: Der Deutschland-Chef von Bombardier Transportation, Dr. Klaus Baur, wird von den Fördermitgliedern zum neuen Förderkreissprecher gewählt. Der bisherige Förderkreissprecher Peter Witt, Aufsichtsratsvorsitzender von Bombardier Transportation, kandidiert aus Altersgründen nach sechs Amtsjahren nicht mehr.
 
 
 
08. Mai 2008: Nach acht Jahren ehrenamtlichem Vorsitz scheidet Norbert Hansen aus dem Allianz pro Schiene-Vorstand aus. Der Gründer des Schienenbündnisses und langjährige TRANSNET-Vorsitzende legt seine Ämter bei der Allianz und in der Gewerkschaft nieder, weil er als Arbeitsdirektor zur Deutschen Bahn wechselt.
 

13. Februar 2008: Das Faltblatt „Die 10 wichtigsten Gründe zur Förderung des Schienenverkehrs" erscheint als gemeinsames Faltblatt mit dem Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Der Text ist als Resolution von der Allianz pro Schiene-Mitgliederversammlung am 12. Dezember 2007 einstimmig beschlossen worden.

Chronik 2007

23. Oktober 2007: Gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee präsentiert die Allianz pro Schiene ihre Broschüre „Mehr Bahn wagen - 13 erfolgreiche Verlagerungsbeispiele aus dem Güterverkehr". Unternehmer erläutern darin, warum sie sich für eine Verlagerung ihrer Transporte von der Straße auf die Schiene entschieden haben.

10. Oktober 2007: Die Länderverkehrsministerkonferenz beschließt das vorläufige „Aus" für Monstertrucks. Länderversuche mit Riesen-Lkw dürfen noch zu Ende geführt, aber keine neuen begonnen werden. Eine bundesweite Zulassung wird es (vorerst) nicht geben. Für die Allianz pro Schiene der bislang größte Lobbyerfolg in der noch jungen Verbandsgeschichte.

5. September 2007: Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee stellt seine „Verkehrspolitische Orientierung"  für den Masterplan Güterverkehr und Logistik vor. Darin enthalten: Ein klares Bekenntnis, die externen Kosten des Verkehrs in Zukunft berücksichtigen zu wollen. Es ist das erste Mal, dass in einem offiziellen Dokument des Verkehrsministeriums eine derartige Forderung schriftlich fixiert ist. 

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 21. August 2007: Zusammen mit ihren Mitgliedsverbänden startet die Allianz pro Schiene die Kampagne „Keine Monstertrucks!"
 
 19. Juli 2007: Die Hamburger Hochbahn-Tochter BeNEX GmbH wird 75. Fördermitglied der Allianz pro Schiene.
 

13. Juli 2007: Die Allianz pro Schiene wird anerkannter Umweltverband nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz. Durch die vom Umweltbundesamt ausgesprochene Anerkennung kann die Allianz pro Schiene gegen behördliche Entscheidungen klagen, ohne selbst unmittelbar betroffen sein zu müssen.

8. Mai 2007: Die Allianz pro Schiene stellt die von ihr in Auftrag gegebene INFRAS-Studie zu den externen Kosten des Verkehrs in Deutschland vor. Das Schienenbündnis schafft es, das Thema breit in den Massenmedien zu platzieren. Erstmals in Deutschland berichten selbst Boulevardzeitungen.

17. April 2007: Das Järnvägsforum in Schweden und das Railforum in den Niederlanden schließen mit der Allianz pro Schiene eine „offizielle Partnerschaft". Die Allianz pro Schiene macht einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu ihrem Leitbildziel der „europäischen Präsenz".

Chronik 2006

15. Dezember 2006: Der Bundesrat fasst einen verkehrspolitischen Beschluss, in dem parteiübergreifend die Vorzüge der Schiene als „umweltfreundlicher und sicherer Verkehrsträger" herausgestellt werden. Der Allianz pro Schiene-Zweiklang vom „umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehr" wird zunehmend zum politischen Allgemeingut.

9. November 2006: Die Allianz pro Schiene-Mitgliederversammlung beschließt einstimmig eine Resolution gegen „Monstertrucks". In einzelnen Bundesländern haben bereits Modellversuche mit den Riesen-Lkw begonnen.

19. September 2006: In Umweltfragen ist der Sachverstand der Allianz pro Schiene mittlerweile europaweit anerkannt. Zum internationalen Umweltworkshop des Bündnisses kommen rund 100 Fachleute, darunter 27 ausländische Teilnehmer aus 14 verschiedenen Ländern.

Chronik 2005

22. September 2005: Unmittelbar nach der Bundestagswahl stellt die Allianz pro Schiene ihren neuen „Fahrplan Zukunft" vor. Damit ist es nach 2002 zum zweiten Mal gelungen, was vor einigen Jahren noch undenkbar schien: Deutsche Bahn, Veolia und Arriva, die Bauindustrie, Bahnindustrie, Versicherungen, Dienstleister - sie alle verständigen sich im Einklang mit den Mitgliedsverbänden auf gemeinsame verkehrspolitische Forderungen an die Bundesregierung.

1. Juli 2005: Die Allianz pro Schiene präsentiert ihre Broschüre „Stadt, Land, Schiene" in der erstmals unternehmensübergreifend und für jedes Bundesland Positivbeispiele mit starken Fahrgastzuwächsen vorgestellt werden.

14. Juni 2005: Die Jubiläumsbroschüre „5 Jahre Allianz pro Schiene" erscheint. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Bundestages, Eduard Oswald, attestiert der Allianz, „sich mit großem Engagement und ungeheurer Durchsetzungskraft" für die Belange des Schienenverkehrs stark zu machen.

9. Juni 2005: Norbert Hansen und Dirk Flege stellen als Gäste der Bundespressekonferenz die Broschüre „Mit Sicherheit Bahn - warum man mit der Eisenbahn am sichersten fährt" der Öffentlichkeit vor. Erstmals werden die Sicherheit im Personen- und Güterverkehr verkehrsträgerübergreifend verglichen.

1. Januar 2005: Die Autobahnmaut für Lkw ab 12 Tonnen wird in Deutschland eingeführt. Die Allianz pro Schiene feiert ihren ersten sichtbaren Lobbyerfolg.

Chronik 2004

13. Dezember 2004: Die Tageszeitung "Die Welt" bezeichnet die Allianz pro Schiene bereits viereinhalb Jahre nach ihrer Gründung als "Deutschlands wichtigsten Interessenverband für die Eisenbahn".

23. September 2004: Während der Eisenbahnmesse Innotrans ehrt die Allianz pro Schiene die Sieger des „Ersten Umweltvergleichs Schienenverkehr". Mehr als ein Dutzend Bahnen hatten sich bei dem vom Bundesumweltministerium geförderten Best Practice-Wettbewerb beworben, fünf wurden ausgezeichnet.

13. September 2004: In Zusammenarbeit mit den Mitgliedsverbänden Pro Bahn und VCD zeichnet die Allianz pro Schiene den Hauptbahnhof Hannover und den Bahnhof Lübben als „Bahnhöfe des Jahres" aus. Die Auszeichnung aus Kundensicht beschert der Allianz pro Schiene das bislang umfangreichste Medienecho der Verbandsgeschichte und wird fortan jährlich vorgenommen.

Juni 2004: Die Zeitschrift Politik & Kommunikation führt acht Verbände aus dem Verkehrsbereich, darunter die Allianz pro Schiene, unter den „Top 100" der Lobbyverbände in Deutschland.

21. Mai 2004: Die metronom Eisenbahngesellschaft mbH wird 50. Fördermitglied (PM vom 21.05.2004).

Chronik 2003

10. Dezember 2003: Die Allianz pro Schiene-Mitgliederversammlung verabschiedet einstimmig ein Leitbild. Der Umwelt- und Sicherheitsvorteil des Verkehrsträgers Schiene sollen als „Gemeinwohlvorteile" strategisch ausgebaut und öffentlichkeitswirksam thematisiert werden.

24. September 2003: Während einer Veranstaltung mit Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Bahnchef Hartmut Mehdorn stellt die Allianz pro Schiene 150 geladenen Gästen die Broschüre „Umweltschonend mobil - Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff im Umweltvergleich" vor. Erstmals werden alle Verkehrsträger unter den fünf wichtigsten Umweltkriterien miteinander verglichen.

Chronik 2002

24. September 2002: Zwei Tage nach der Bundestagswahl stellt erstmals die gesamte Schienenbranche Forderungen an die Politik. Allianz pro Schiene-Vorsitzender Norbert Hansen und Allianz pro Schiene-Förderkreissprecher Peter Witt sind gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, und dem VDV-Präsidenten Dr. Dieter Ludwig Gäste der Bundespressekonferenz. Sie stellen dort die Allianz pro Schiene-Broschüre „Fahrplan Zukunft - 10 Punkte für einen fairen Wettbewerb zwischen allen konkurrierenden Verkehrsträgern" vor. Die neue Bundesregierung reagiert positiv: Zu allen 10 Punkten findet sich mindestens eine Allianz pro Schiene-Forderung in der Koalitionsvereinbarung wieder - teilweise sogar wortgleich.

2. Juli 2002: In Berlin gründen Mineralölindustrie, Straßenbaufirmen, ADACVDA und Lkw-Lobby den Verband „Pro Mobilität". Die Allianz pro Schiene kritisiert den Verbandsnamen als „dreiste Irreführung" und macht die Öffentlichkeit darauf aufmerksam, dass „unter dem Deckmantel des Mobilitätsbegriffes einseitig Straßeninteressen vertreten werden" (PM vom 02.07.2002). „Die neue Interessenorganisation ist eine Reaktion auf die im Sommer 2000 gegründete Bahn-Lobby ‚Allianz pro Schiene' ", so die Tageszeitung „Rheinpfalz" am 3. Juli über die Gründung des Allianz pro Schiene-Gegenverbandes „Pro Mobilität".

21. Juni 2002: Das Finanzamt bescheinigt der Allianz pro Schiene die Gemeinnützigkeit wegen „Förderung des Umweltschutzes".

 
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5. Juni 2002: Peter Witt, Geschäftsführer von Bombardier Transportation in Deutschland, wird zum Sprecher der Fördermitglieder gewählt.
 
 24. Januar 2002: Die Allianz pro Schiene hat den Schweizer Staatssekretär Dr. Hans Werder nach Berlin eingeladen und ist erstmals Gast der Bundespressekonferenz. Thema „Erste positive Erfahrungen mit der Schweizer Lkw-Maut".

Chronik 2001

13. Dezember 2001: Die Allianz pro Schiene-Broschüre „Perspektiven für den Schienengüterverkehr - Die Lkw-Maut in Deutschland als Vorbild für Europa" erscheint. 

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1. Dezember 2001
: Der bisherige VCD-Bundesgeschäftsführer Dirk Flege wird neuer Allianz pro Schiene-Geschäftsführer.
 
30. September 2001: Holger Jansen scheidet als Geschäftsführer aus.
 
25. September 2001: Die Allianz pro Schiene übergibt 100.000 Unterschriften (PM vom 25.09.2001) der Kampagne „Bahnoffensive jetzt" an das Bundesverkehrsministerium. Die Unterschriften für die Einführung einer Lkw-Maut wurden in nur acht Monaten gesammelt.
 
1. März 2001: Die Allianz pro Schiene wird beim Amtsgericht als „e.V." eingetragen.

Chronik 2000

13. Dezember 2000: Der Allianz pro Schiene-Vorstand beschließt verkehrspolitische „Eckpunkte", die im Januar 2001 als erstes Allianz pro Schiene-Positionspapier in Broschürenform erscheinen.

9. Oktober 2000: Gemeinsam mit den Geschäftsführern von BUND, VCD sowie dem Möbelspediteur Klaus Zapf stellt die Allianz pro Schiene die Erklärung "Güter auf die Schiene - Schwerverkehrsabgabe jetzt!" der Presse vor, die von 27 Organisationen und Bahnunternehmen unterstützt wird.

1. August 2000: Holger Jansen, zuvor ehrenamtlicher Sprecher von Pro Bahn, wird hauptamtlicher Geschäftsführer der Allianz pro Schiene.

14. Juni 2000: Die Allianz pro Schiene wird in Frankfurt am Main gegründet. Damit wird die bereits während der Eisenbahnmesse „rail#tec" in Dortmund öffentlich angekündigte Verbandsneugründung offiziell vollzogen. Neben den drei Eisenbahnergewerkschaften GdED (danach TRANSNET), GDBA und GDL unterzeichnen die beiden mitgliederstärksten Umweltverbände BUND und NABU, die beiden Fahrgastverbände Pro Bahn und Deutscher Bahnkunden Verband sowie der VCD die Satzung als Gründungsmitglieder. Ebenfalls dabei: Die drei berufsständischen Organisationen VGB, VHB (mittlerweile zu BF Bahnen fusioniert) und VDEI, zwei Automobilclubs (ACV und ACE), der BDEF, die „Vereinigung für Bildung bei den Bahnen", Germanwatch und als einzige regionale Organisation der LBU aus Niedersachsen. Zum ehrenamtlichen Vorsitzenden wählen die Gründungsmitglieder den TRANSNET-Vorsitzenden Norbert Hansen auf dessen Initiative das Schienenbündnis entstanden ist.

Finanziert wird das Bündnis in erster Linie von Unternehmen der Bahnbranche. Bis zum Jahresende gehören der Allianz acht „Fördermitglieder" an: Arcor AG, BSR Naturstein-Aufbereitungs GmbH, Deutsche Bahn AG, DEVK Versicherungen, Radsatzfabrik Ilsenburg GmbH, Verband der Sparda-Banken e.V., Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen e.V. und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) e.V.