Themen: Güterverkehr
23. Oktober 2013

Marktplatz für den Schienengüterverkehr gestartet

Plattform „Railcargo-Online.com“ bringt Fracht und Zug zusammen

Axel Götze-Rohen von Railcargo-Online.com
Axel Götze-Rohen und das Maskottchen von Railcargo-Online.com: Marta, die niedliche Tomate aus Stahl zeigt, wie einfach Eisenbahn sein kann.

Berlin, den 23. Oktober 2013. Wer freie Lokomotiven, Wagen oder Güterzüge hat oder wer freie Lokomotiven, Wagen oder Güterzüge braucht, muss in Zukunft nicht mehr lange forschen: Die Internetplattform „Railcargo-Online.com“ (RCO) bringt alle wichtigen Akteure des Schienengüterverkehrs einfach, punktgenau und zugleich diskret zusammen. Egal, ob Eisenbahnverkehrsunternehmen, Spediteur, Verlader, Operator, Vermieter, Hafen, Umschlagunternehmen, Terminal oder Dienstleister, für alle möglichen Angebote und Nachfragen bietet die virtuelle Plattform ab sofort ein Umfeld. „RCO ist keine Börse, denn da würde es darum gehen, wer der Billigste ist. Unsere Aufgabe ist es, die Partner zusammenzubringen“, sagt Geschäftsführer Axel Götze-Rohen. „Railcargo-Online.com ist daher am besten mit einem Marktplatz zu vergleichen.“

Passend zur Metapher vom Marktplatz stellt die Internetplattform keinerlei Hürden für Unternehmen auf, die bisher noch nie mit der Schiene gearbeitet haben. „Wir wenden uns nicht nur an Kunden, die seit Jahrzehnten Eisenbahn machen. Unser System ist so konzipiert, dass auch Branchenfremde es sofort nutzen können“, sagtGötze Rohen, der seit mehr als zwölf Jahren mit der Xantener Bargelink GmbH den gleichnamigen Marktplatz für die europäischen Binnenschifffahrt betreibt.

„Railcargo-Online.com ist ein hoffnungsvolles Startup für den Schienengüterverkehr, das vor kurzem zu unserem Verkehrsbündnis gestoßen ist“, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege. „Zum Wohle unseres Verkehrsträgers wünscht die Allianz pro Schiene dem neuen Marktplatz möglichst viele Kunden.“

Railcargo-Online.com arbeitet mit zwei Hauptmodulen: Im Cargo-Monitor geht es darum, für konkrete Ladungen oder für Frachtanfragen geeignete Partner zu finden. Im Kapazitäts-Monitor können Unternehmen freie Kapazitäten bei Lokomotiven, Wagen und Zugplätzen anbieten oder suchen. Eine Datenbank für die Umschlagstellen im Schienengüterverkehr ist noch im Aufbau. Bei jeder Anfrage im System entscheide der Interessent selbst, wer seine Aktivitäten sehen kann, versichert Götze-Rohen. „Kunden- und Datenschutz ist bei uns gewährleistet. Für abgeschlossene Geschäfte wird außer einer monatlichen Abogebühr (ab 37,50 Euro) keinerlei Provision fällig.“ Der Online-Marktplatz ist seit dem 13. Oktober aktiv. In der Liste der bereits registrierten Unternehmen stehen bisher unter anderem DB Schenker Rail, SBB Cargo International, Wascosa, VTG, Stute Logistics, Kuehne & Nagel, Transpetrol, Alfred Talke und Raillogix.

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