10. Februar 2005

Neuer Rekord an Fahrgästen auf der Schiene

Jüngste Zahlen des Bundesverkehrsministeriums:

Berlin. Die jüngsten amtlichen Zahlen des Bundesverkehrsministeriums zum Verkehrsaufkommen zeigen aus Sicht des Schienenbündnisses Allianz pro Schiene eine erfreuliche Entwicklung für die Schiene. Laut der druckfrischen Ausgabe von „Verkehr in Zahlen“ stieg seit 1970 die Zahl der Reisenden auf der Schiene kontinuierlich auf über zwei Milliarden Fahrgäste pro Jahr bis 2003. Seit dem Bestehen der Bundesrepublik sind noch nie so viele Menschen Bahn gefahren. „Das zeigt, dass die Eisenbahn allen Unkenrufen zum Trotz ein attraktives Verkehrsmittel ist, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut“, kommentiert Allianz pro Schiene Geschäftsführer Dirk Flege den jüngsten Bericht. Im Vergleich dazu hat der Luftverkehr mit gut 94 Millionen Passagieren ein deutlich geringeres Gewicht am gesamten Verkehrsaufkommen.

Insgesamt stieg das Verkehrsaufkommen seit 1970 von gut 32 Milliarden Reisenden auf über 69 Milliarden im Jahr 2003 an. Um das ansteigende Mobilitätsbedürfnis umweltverträglich zu bewältigen, muss aus Sicht der Allianz pro Schiene das erwiesener Maßen umweltfreundlichste Verkehrsmittel Eisenbahn im Wettbewerb der Verkehrsträger weiter gestärkt werden.
„Die Eisenbahnunternehmen sollten diese Zahlen als Ermutigung sehen, weiterhin um jeden zusätzlichen Fahrgast zu kämpfen. Die Zauberworte hierfür sind Service, Pünktlichkeit und Qualität“, so Dirk Flege. „Besonders im Schienenpersonennahverkehr gibt es inzwischen viele ermutigende Beispiele die zeigen, dass die Leute gerne Bahn fahren, wenn das Angebot stimmt“, so Flege weiter.

Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben sich 15 gemeinnützige Vereine zusammengeschlossen, darunter die Umweltverbände BUND, NABU und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn und VCD, sowie alle Gewerkschaften aus dem Bahnbereich. Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 1,5 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von 51 bahnnahen Unternehmen.