2. September 2011: Gemeinsam mit dem renommierten Berliner Verfassungsrechtler Prof. Ulrich Battis stellt die Allianz pro Schiene ein Gutachten vor, demzufolge der Verordnungsentwurf des Bundesverkehrsministeriums für Testfahrten mit Gigalinern „doppelt verfassungswidrig“ ist. SPD und Grüne wollen daraufhin in Karlsruhe klagen.

12. April 2011: Aus Kundensicht kürt die Allianz pro Schiene erstmals „Eisenbahner mit Herz“, die sich durch besondere Hilfsbereitschaft, überwältigenden Charme oder eine außergewöhnliche Tat hervorgetan haben. Bahnkunden aus ganz Deutschland hatten mehr als 100 Kandidaten vorgeschlagen, die Jury wählte drei Sieger aus. Der Wettbewerb wird fortan jährlich ausgelobt.

15. März 2011: Erstmals wird eine christliche Organisation ordentliches Mitglied der Allianz pro Schiene. Durch den Beitritt der von der Katholischen und Evangelischen Kirche gemeinsam getragenen „Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission in Deutschland (KKBM)“ wird der im Jubiläumsjahr entwickelte Claim „Schmalspur war gestern“ zunehmend mit Leben gefüllt.

20. Januar 2011: Die Allianz pro Schiene bekommt Post von der EU-Kommission. Das erste EU-Drittelmittelprojekt mit Federführung des Schienenbündnisses ist bewilligt. Fördersumme: 931.000 Euro. Laufzeit: bis Frühjahr 2013. Titel: USEmobility. Am Ende soll das Projekt Antworten geben auf die Frage, warum Menschen ihr Verkehrsmittel gewechselt haben und entsprechende Schlussfolgerungen ziehen.