13. Dezember 2000: Der Allianz pro Schiene-Vorstand beschließt verkehrspolitische „Eckpunkte“, die im Januar 2001 als erstes Allianz pro Schiene-Positionspapier in Broschürenform erscheinen.

9. Oktober 2000: Gemeinsam mit den Geschäftsführern von BUND, VCD sowie dem Möbelspediteur Klaus Zapf stellt die Allianz pro Schiene die Erklärung „Güter auf die Schiene – Schwerverkehrsabgabe jetzt!“ der Presse vor, die von 27 Organisationen und Bahnunternehmen unterstützt wird.

1. August 2000: Holger Jansen, zuvor ehrenamtlicher Sprecher von Pro Bahn, wird hauptamtlicher Geschäftsführer der Allianz pro Schiene.

14. Juni 2000: Die Allianz pro Schiene wird in Frankfurt am Main gegründet. Damit wird die bereits während der Eisenbahnmesse „rail#tec“ in Dortmund öffentlich angekündigte Verbandsneugründung offiziell vollzogen. Neben den drei Eisenbahnergewerkschaften GdED (danach TRANSNET), GDBA und GDL unterzeichnen die beiden mitgliederstärksten Umweltverbände BUND und NABU, die beiden Fahrgastverbände Pro Bahn und Deutscher Bahnkunden Verband sowie der VCD die Satzung als Gründungsmitglieder. Ebenfalls dabei: Die drei berufsständischen Organisationen VGB, VHB (mittlerweile zu BF Bahnen fusioniert) und VDEI, zwei Automobilclubs (ACV und ACE), der BDEF, die „Vereinigung für Bildung bei den Bahnen“, Germanwatch und als einzige regionale Organisation der LBU aus Niedersachsen. Zum ehrenamtlichen Vorsitzenden wählen die Gründungsmitglieder den TRANSNET-Vorsitzenden Norbert Hansen auf dessen Initiative das Schienenbündnis entstanden ist.

Finanziert wird das Bündnis in erster Linie von Unternehmen der Bahnbranche. Bis zum Jahresende gehören der Allianz acht „Fördermitglieder“ an: Arcor AG, BSR Naturstein-Aufbereitungs GmbH, Deutsche Bahn AG, DEVK Versicherungen, Radsatzfabrik Ilsenburg GmbH, Verband der Sparda-Banken e.V., Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen e.V. und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) e.V.