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29. März 2019

„Darauf können wir aufbauen“

Dirk Flege begrüßt Fortsetzung der Beratungen über Klimaschutz im Verkehr

„Darauf können wir aufbauen“ - Dirk Flege begrüßt Fortsetzung der Beratungen über Klimaschutz im Verkehr

Die Allianz pro Schiene hält es für gut und sinnvoll, dass die Arbeitsgruppe Klimaschutz im Verkehr fortgesetzt wird. Er begrüße diese Entscheidung durch den Lenkungskreis der „Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität“ ausdrücklich, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene und Mitglied der Regierungskommission, am Freitag.

Die Kommission habe mit dem Zwischenbericht eine Grundlage geschaffen, auf der sie jetzt weiterführende Vorschläge etwa für eine Bepreisung der Treibhausgas-Emissionen erarbeiten könne. „Die Arbeit ist noch lange nicht getan“, sagte Flege. „Aber es gibt auch Entwicklungen, die Mut machen.“

Positiv nimmt Dirk Flege vor allem eins aus den bisherigen Gesprächen mit:  Organisationen wie der Bundesverband der Deutschen Industrie oder der Verband der Deutschen Automobilindustrie hätten sich die Forderung zu eigen gemacht, den umweltfreundlichen Verkehr durch Fußgänger, Radfahrer und den Bahnsektor stärker zu unterstützen. „Der Konsens bei diesem Thema ist neu und ein wichtiger Fortschritt. Darauf können wir in den weiteren Beratungen aufbauen“, so Flege. „Aber wir brauchen mehr. Wir brauchen eine Verständigung auf eine grundlegende Neuausrichtung der Verkehrspolitik.“ Die Förderung des umweltfreundlichen Verkehrs sei wichtig. Aber damit allein werde Deutschland seine Klimaziele nicht erreichen.

Zwei Instrumente für mehr Klimaschutz im Verkehr

Für einen wirksamen Klimaschutz im Verkehrssektor stehen zwei weitere Instrumente zur Verfügung, mit denen sich die Kommission in den nächsten Monaten nach Ansicht der Allianz pro Schiene noch intensiver befassen muss: das Ordnungsrecht und Preissignale. Der Grundsatz muss laut Flege lauten: „Umweltfreundlicher Verkehr wird billiger, umweltschädlicher teurer.“ Auf jeden Fall aber müsse Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen bezahlbar bleiben. „Wir als Allianz pro Schiene legen größten Wert darauf, dass die Verkehrspolitik neben ökologischen auch soziale Belange berücksichtigt.“ Daher müsse es auch Entlastungen geben für Menschen, die sich für ein umweltfreundliches Verkehrsmittel entscheiden.

„Die Arbeit ist noch lange nicht getan“ Komplettes Video-Statement von Dirk Flege

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