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27. Juni 2013

„Car-Sharer und Bahnfahrer passen gut zusammen“

Bundesverband CarSharing stößt zur Allianz pro Schiene

„Car-Sharer und Bahnfahrer passen gut zusammen“
Ideale Partner: bcs fühlt sich bei der Allianz pro Schiene „bestens aufgehoben“.

Berlin, den 27. Juni 2013. Die Allianz pro Schiene bekommt Verstärkung von der Automobilfraktion: Ab sofort schließt sich der Bundesverband CarSharing (bcs) dem politischen Verkehrsbündnis an, das für einen modernen umweltfreundlichen Schienenverkehr eintritt und von Umweltverbänden, Verbraucherschützern und Gewerkschaften getragen wird. „Die Allianz pro Schiene ist eine politische Plattform für alle, die eine nachhaltige Verkehrspolitik und einen starken öffentlichen Verkehr wollen“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Donnerstag in Berlin. „Car-Sharer und Bahnfahrer passen gut zusammen, denn beide leben nach der Devise – nutzen statt besitzen.“ Auch seien Reisende des öffentlichen Verkehrs und Car-Sharer pragmatisch in ihrer Verkehrsmittelwahl. „Deshalb gehört der Bundesverband CarSharing zur Allianz pro Schiene“, sagte Flege und wies darauf hin, dass dem Bündnis mit ACE und ACV auch schon zwei Automobilclubs angehören.

„Der Verkehr, wie er heute ist, erzeugt einen gewaltigen umweltpolitischen Handlungsbedarf“, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes CarSharing (bcs), Willi Loose. „Deshalb streben wir eine intelligente Vernetzung des Autos mit dem öffentlichen Verkehr an.“ Für solche Schnittstellen etwa an Bahnhöfen werde der bcs als neues Mitglied in der Allianz pro Schiene eintreten. „Unser übergeordnetes Ziel ist es, den Autobestand und die Pkw-Nutzung zu verringern, damit der Individualverkehr die Umwelt weniger belastet. Auch damit fühlen wir uns in der Allianz pro Schiene bestens aufgehoben“, sagte Loose.

Der bcs stößt als 20. Mitglied zur Allianz pro Schiene. Zu den bisherigen Mitgliedern gehören die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, der Fahrradclub ADFC und die Bahngewerkschaften EVG und GDL. Außerdem bilden noch die kirchlichen Bahnhofsmissionen, die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, VBB, VDEI, FEANDC und die Technische Hochschule Wildau das Non-Profit-Standbein der Allianz pro Schiene. Finanziell getragen wird die Arbeit des verkehrsträgerübergreifenden Bündnisses von mehr als 100 Unternehmen der Bahnbranche, darunter Deutsche Bahn, Veolia, Keolis, Bombardier oder Siemens.