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16. Januar 2009

Hamburger Hafenbahn ist 80. Fördermitglied

Größte deutsche Hafenbahn unterstützt Allianz pro Schiene

Berlin. Neuer Zuwachs für die Allianz pro Schiene. Die Hamburger Hafenbahn ist als 80. Fördermitglied der Allianz pro Schiene beigetreten. „Wir freuen uns sehr, die größte deutsche Hafenbahn in unserem Bündnis begrüßen zu können“, sagte Allianz pro Schiene-Vorsitzender Klaus-Dieter Hommel. „Je mehr Unternehmen der Bahnbranche uns unterstützen, desto vehementer und erfolgversprechender können wir uns für den umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehr engagieren“, so Hommel.

Harald Kreft, Leiter der Hamburger Hafenbahn, die ein Geschäftsbereich der Hamburg Port Authority (HPA) ist, lobte insbesondere den Einsatz der Allianz pro Schiene für die Verkehrsverlagerung auf die Schiene sowie für den Masterplan Güterverkehr und Logistik. „Ungeachtet der aktuellen wirtschaftlichen „Delle“ wird der Schienengüterverkehr in absehbarer Zukunft weiter ansteigen“, sagte Kreft. „Wir rechnen innerhalb der nächsten Dekade mit einer Verdoppelung des Containerverkehrs im Hamburger Hafen. Bereits jetzt ist Hamburg Europas größter Eisenbahnhafen. Wir stellen uns den Herausforderungen und sorgen jetzt mit entscheidenden Weichenstellungen, auch im Rahmen des Konjunkturpaketes, für eine überproportionale Entwicklung des Verkehrsträgers Schiene. Den Modal Split wollen wir zu Gunsten der Schiene verbessern. Dies ist auch ein Beitrag des Hafens und der Stadt Hamburg für die Umwelt.“

Die Hamburger Hafenbahn betreibt ein rund 300 Kilometer langes Schienennetz im Hamburger Hafen, auf dem täglich mehr als 200 Güterzüge zwischen Hafen und Hinterland verkehren. Gemeinsam mit der DB Netz AG hat die Hamburg Port Authority einen Masterplan aufgelegt, der ein Ausbaukonzept für Umschlagterminals, das Hafenbahnnetz und die Hinterlandstrecken umfasst, um den Seehafenverkehr inklusive der nötigen Anbindung an das Hinterland zu stärken.

Weitere Informationen:

Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben sich 16 Non-Profit-Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL sowie die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, VBB und VDEI. Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von 80 Unternehmen der Bahnbranche.