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28. Mai 2008

Klaus Baur vertritt Unternehmer im Schienenbündnis

Förderkreis der Allianz pro Schiene wählt neuen Sprecher

Berlin. Dr. Klaus Baur, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bombardier Transportation GmbH, ist gestern vom Förderkreis der Allianz pro Schiene zum neuen Sprecher gewählt worden. Der Bombardier-Chef tritt damit die Nachfolge von Peter Witt an, der sich seit Sommer 2002 – damals als erster Förderkreissprecher – für das Schienenbündnis engagiert hat.

Der 61-jährige Ingenieur Dr. Klaus Baur war in leitenden Positionen viele Jahre für die Firmen ABB und Adtranz tätig. Seit 2001 ist er für die deutsche Schienenverkehrssparte der kanadischen Bombardier-Gruppe in Berlin tätig. Ehrenamtlich setzt er sich unter anderem für den Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und den Verband der Bahnindustrie (VDB) ein. Als Förderkreissprecher und damit auch stellvertretender Vorsitzender der Allianz pro Schiene vertritt Baur künftig die Interessen von Bahnindustrie, Bahnbetreibern und Zulieferfirmen im Schienenbündnis.

Peter Witt, der aus Altersgründen nicht wieder für das Amt des Förderkreissprechers kandidiert hat, nahm seinen Abschied zum Anlass für eine Zwischen-Bilanz: „Die Allianz pro Schiene ist sowohl quantitativ als auch qualitativ gewachsen und zu einer festen Größe in der Branche, in der Politik und in den Medien geworden.“ Als besonderen politischen Erfolg hob Witt den Beschluss der Länderverkehrsministerkonferenz gegen die Zulassung von Riesen-Lkw hervor: „Das wäre ohne das Engagement der Allianz pro Schiene nicht möglich gewesen. Derartige Erfolge kann ein einzelner nicht erzielen. Deshalb brauchen wir unser Bündnis.“

Im Förderkreis der Allianz pro Schiene sind neben dem Schienenverkehrstechnik-Weltmarktführer Bombardier auch die Wettbewerber Siemens Industries, Mobility Division und die Alstom LHB GmbH vertreten. Auf der Betreiberseite wird das Bündnis von der Deutschen Bahn AG, aber auch von privaten Anbietern wie Arriva und Veolia unterstützt.

Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben sich 16 Non-Profit-Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL sowie die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, VBB und VDEI. Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von 79 Unternehmen der Bahnbranche.