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10. November 2006

Norbert Hansen wieder zum Vorsitzenden gewählt

Allianz pro Schiene mit zwei neuen Vorständen

Berlin. Norbert Hansen, Chef der Bahngewerkschaft Transnet und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bahn AG wurde gestern in Berlin für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden der Allianz pro Schiene gewählt. Als neue Stellvertreter fungieren Michael Gehrmann vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und Richard Mergner vom BUND. Ein thematischer Schwerpunkt der neuen Amtszeit soll der Güterverkehr werden. „Wenn heute die Weichen richtig gestellt werden, gehört dem Schienengüterverkehr die Zukunft, dafür wollen wir uns verstärkt engagieren“, so Norbert Hansen.

Norbert HansenWinfried Hermann von den NaturFreunden Deutschlands gab sein Amt als stellvertretender Vorsitzender ab, um sich in Zukunft auf seine Aufgabe als Verkehrspolitischer Sprecher der Grünen zu konzentrieren.

Bereits im Frühjahr war der Aufsichtsratsvorsitzende von Bombardier, Peter Witt, in seiner Funktion als Förderkreissprecher der Allianz pro Schiene bestätigt worden. Er bleibt damit zugleich stellvertretender Vorsitzender des Schienenbündnisses.

Neu im achtköpfigen Vorstand ist Wilfried Messner, Vorsitzender des Bundesverbandes Führungskräfte der Bahnen (BF Bahnen). Er folgt Sabine Thärichen, ebenfalls BF Bahnen.

Als Vorstand bestätigt wurden Klaus-Dieter Hommel, Vorsitzender der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Prof. Lothar Fendrich vom Verband der Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) und Karl-Peter Naumann von Pro Bahn.

Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben sich 15 Non-Profit- Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL sowie die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, VBB und VDEI. Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von 73 bahnnahen Unternehmen.