06. Januar 2006

Bahn fahren ist 42 mal sicherer als Auto fahren

Schiene baut Sicherheitsvorteil aus:

Berlin. Bezogen auf die Verkehrsleistung ist die Schiene 42,2 mal sicherer als der motorisierte Individualverkehr (Autos und Motorräder) und 2,1 mal sicherer als der Bus. Der Sicherheitsabstand zwischen Straße und Schiene hat sich im Vergleich zum Vorjahr damit weiter vergrößert. Das zeigen die jüngsten Angaben zur Verkehrsleistung von „Verkehr in Zahlen“, herausgegeben vom Verkehrsministerium. Statistisch gesehen verunglücken auf der Straße pro eine Mrd. Personenkilometer 4,65 Reisende tödlich, auf der Schiene dagegen nur 0,11 Reisende. „Mobilität birgt Risiken und diese Risiken sollte jeder kennen, wenn er sich für ein Verkehrsmittel entscheidet“, so Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene.

Bei der Zahl der Verletzungen steht die Bahn noch besser dar. Hier ist die Schiene 95 mal sicherer als die Straße. Rund 343 verletzten Reisenden pro Mrd. Personenkilometer stehen rund 3 Verletzte auf der Schiene gegenüber.
„Bahn fahren schont nicht nur die Umwelt, sondern erhöht auch die Chance auf körperliche Unversehrtheit. Sicherer ist nur zuhause bleiben“, so Dirk Flege. Dennoch schätzen viele Menschen ihr Risiko im Auto zu verunglücken weiterhin sehr niedrig ein.
Eine Studie des Forschungsinstituts Infras aus dem Jahr 2004 zeigt außerdem, dass schon eine einzige Fahrt über 1000 km auf der Schiene statt auf der Straße der Gesellschaft rund 40 Euro an Unfallfolgekosten erspart. Dadurch würden insbesondere die Beitragszahler der Krankenkassen entlastet.

Die Berechnung des Unfallrisikos per Verkehrsträger finden Sie hier als PDF-Datei.

Einen detaillierten Sicherheitsvergleich liefert die aktuelle Broschüre „Mit Sicherheit Bahn“. Diese können Sie ebenfalls herunterladen.