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Newsletter der Allianz pro Schiene.

Sehr geehrte Damen und Herren,

E-Scooter, Flugtaxi oder doch lieber Uber? Die Europäische Umweltagentur hat in ihrem Transport- und Umweltbericht untersucht, wie sich nachhaltige Mobilität in Städten verbessern lässt. Die Antwort ist für alle „technologieoffenen“  Menschen vielleicht etwas ernüchternd: Gehen, Radfahren und der öffentliche Nahverkehr sind auch im 21. Jahrhundert die Mittel der Wahl.

E-Scooter in den Städten verleiten der Studie nach Menschen sogar dazu, weniger zu laufen — und nicht das Auto stehen zu lassen. Die CO2-Bilanz verbessern sie damit nicht. Auch Fahrdienstvermittler wie Uber oder Lyft sorgen laut dem Verband Transport & Environment sogar für einen Anstieg der CO2-Emissionen.

Will der Bund seine Ziele im Verkehrssektor erreichen, helfen demnach auch schon einfache Maßnahmen. Kopenhagen zum Beispiel macht vor, dass ein gut ausgebautes Fahrradnetz zu einer Verschiebung des Modal Splits führt. Mit der Erhöhung der Regionalisierungsmittel hat der Bund immerhin ein wichtiges Zeichen gesetzt – ein gut ausgebauter Nahverkehr auf der Schiene ist schließlich das Rückgrat einer umweltfreundlichen Mobilität. 

Genau dafür sollten die Länder diese Mittel jetzt einsetzen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen des Newsletters.

Herzliche Grüße,
Dennis Junghans

Referent Öffentlichkeitsarbeit

Dennis Junghans
Referent Öffentlichkeitsarbeit
dennis.junghans@allianz-pro-schiene.de

IN EIGENER SACHE

Für unseren Innovationspreis Mobilitätsgestalterin sind wir auf Suche nach Fördermitgliedern der Allianz pro Schiene, die sich mit 3D-Druck beschäftigen. Wir freuen uns über eine kurze Mail an: dennis.junghans@allianz-pro-schiene.de

 

48 Millionen Euro fließen aus der Eigenkapitalerhöhung der DB in die Elektrifizierung des Schienengüterverkehrs.

AUS DER POLITIK
480 Millionen aus dem DB-Eigenkapital für Streckenelektrifizierung

Lange hat die Öffentlichkeit über die Zahlen gerätselt, jetzt ist klar: Bund und Deutsche Bahn wollen 480 Millionen Euro in die Streckenelektrifizierung des Schienengüterverkehrs stecken.

Die inzwischen berühmten 11 Milliarden Euro Eigenkapital enthalten einen Bundeszuschuss über 10 Jahre für die Elektrifizierung von Bahnstrecken. Geht man davon aus, dass ein Kilometer elektrifizierte Schiene ca. 1,5 Millionen Euro kostet, kommt man immerhin auf knappe 32 km Schiene pro Jahr. Was notwendig wäre, damit der Bund die selbstgesteckten Ziele beim Elektrifizierungsgrad erreicht? Schlappe 500 km. Pro Jahr.

 

AUS DER BRANCHE
Vereinter Sektor macht sich für DAK stark

Vom Technikmittelalter in die Zukunft – einen solchen Sprung könnte der europäische Güterverkehr durch die Einführung der Digitalen Automatischen Kupplung (DAK) hinlegen. Momentan werden Güterwaggons in Deutschland meist noch von Hand gekuppelt. Die DAK bietet die Chance, den Warentransport auf der Schiene sicherer, schneller, digital nachvollziehbar und zuverlässiger zu machen.

Sechs führende Bahnverbände haben daher eine DAK-Charta unterzeichnet, um die Einführung der Kupplung voranzutreiben (hier einsehbar). Vor allem die Standardisierung der neuen Technik muss dringend auf die Tagesordnung, sollen bis 2030 Güterwagen in ganz Europa automatisch kuppeln.

Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, hat als einer der Erstunterzeichner dabei auch die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im Blick: Hier bietet sich für die Bundesregierung die einmalige Chance, sich als Technologievorreiter in der Mobilitätsbranche hervorzutun und Rahmenbedingungen für die Einführung in der ganzen EU zu schaffen.

Die Digitale Automatische Kupplung muss auf die politische Agenda gesetzt werden, soll bis 2030 automatisch gekuppelt werden.

 

NACKTE ZAHLEN
Güterbahnen halten Marktanteil

Die Allianz pro Schiene hat neue Zahlen für den Modal Split im Güterverkehr veröffentlicht. Der Anteil der Güterbahnen am Gesamtverkehr liegt demnach im Jahr 2018 bei 19,4 Prozent. Damit liegt der Marktanteil auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Anteil der Güterbahnen am Verkehrsmix bleibt in 2018 stabil bei 19,4 %

 

GUTE NACHRICHTEN #1
Urlaubsregion bekommt Schienenanschluss zurück

Vor kurzem tauchte die Darßbahn noch auf unserer Liste der Strecken auf, bei denen sich eine Reaktivierung besonders lohnt (hier einsehbar). Und Zack: Nur knappe 75 Jahre nach dem Abbau der Strecke kommt die Darßbahn wieder zurück!
 
Ministerpräsidentin Schwesig verkündete letzte Woche, dass sich das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Bund über eine Finanzierung geeinigt haben. Die ursprüngliche Strecke von Barth nach Prerow wurde im Zuge von Reparationsleistungen nach dem Zweiten Weltkrieg abgebaut.

Die Darßbahn ist damit ein glänzendes weiteres Beispiel dafür, dass in Sachen Reaktivierungen einiges in Bewegung ist. Trotzdem ist es natürlich nicht so, dass uns damit die Strecken ausgehen würden. Falls hier also der eine oder andere Ministerpräsident mitliest: Hier gibt es eine Karte mit Inspirationen für weitere aussichtsreiche Strecken (pdf) zum download.

Bald wieder ans Schienennetz angeschlossen: Die Urlaubsregion Darß.

 

Die Schweiz setzt das Verbot von lauten Graugussbremsen noch nicht um.

AUS DEM AUSLAND
Übergangsphase bei Lärmverstößen

Oftmals schauen wir im Bahnsektor auf die Schweiz als Vorbild — so auch beim Lärmschutz. Bei den Eidgenossen ist seit diesem Jahr ein Verbot der besonders lauten Grauguss-Bremsen für Güterwagen in Kraft. Deutschland wird dem Ende des Jahres folgen. In unserem Dialogforum zum Lärmschutz formulierten die beteiligten Akteure auf deutscher Seite die Hoffnung, vom Nachbarn Erfahrungswerte bei der Umsetzung des Verbots sammeln zu können.

Seit dem Inkrafttreten kontrolliert das Schweizer Bundesamt für Verkehr die Einhaltung der Grenzwerte des Einsatzverbotes. Sanktionen werden allerdings erst nach einer Übergangsphase ausgesprochen – ab 2021 ist die Schonfrist für Lärmsünder endgültig vorbei.

In dem Jahr stößt dann auch Deutschland dem „Club der leisen Bahnen“ hinzu. An den Schienen sollte es ab da um einiges ruhiger zugehen.

 

Verkehrspolitische Realitäten im Vergleich mit unseren Nachbarländern.

GEZWITSCHER
Der Tweet des Monats

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Durch ein neus Gesetz soll die Erneuerung von Brücken schneller möglich sein.

GUTE NACHRICHTEN #2
Baut Brücken

Planungsbeschleunigungsgesetz. Während man für die Aussprache des Gesetzes ein wenig Zeit einplanen sollte, verhilft der Inhalt durchaus zur Beschleunigung. Mit dem geplanten Verzicht auf Planfeststellungsverfahren bei Ersatzneubauten für Brücken können notwendige Erneuerungen in Zukunft wesentlich schneller durchgeführt werden. Bisher erfordert der Neubau einer alten Brücke ein komplett neues Verfahren. Dieses zeitaufwendige Prozedere soll sich jetzt nach dem Willen des Bundes verkürzen. Der Bundesrat muss dem Gesetzt allerdings noch zustimmen.

 

NEU AN BORD
Willkommen in der Allianz pro Schiene

Vpi-EBA e.V.
Der vpi-EBA e.V. mit Sitz in Berlin wurde 2007 gegründet und vertritt die vom Eisenbahn-Bundesamt Referat 21 anerkannten Prüfer für bautechnische Nachweise im Eisenbahnbau.

Die neuen Fördermitglieder der Allianz pro Schiene

Bentheimer Eisenbahn AG
Die Bentheimer Eisenbahn AG mit Sitz im niedersächsischen Nordhorn ist Eisenbahnverkehrs-unternehmen für den Schienengüter- und Schienenpersonenverkehr- sowie Eisenbahninfra-strukturunternehmen und betreibt eine eigene Bus- und Lkw-Flotte.

Die neuen Fördermitglieder der Allianz pro Schiene

Franz Kassecker GmbH
Die Franz Kassecker GmbH arbeitet seit 1902 mit heute mehr als 450 Mitarbeitern an nationalen und internationalen Projekten in den Geschäftsfeldern Hoch- und Industriebau, Tief- und Rohrleitungsbau, Bahn- und Ingenieurbau, Stahl- und Metallbau sowie Projektentwicklung. Unternehmenssitz ist das bayerische Waldsassen.

Die neuen Fördermitglieder der Allianz pro Schiene

Tracking-rail GmbH
Das Unternehmen bieten ein umfangreiches Dienstleistungsportfolio für Hersteller, Besitzer und Betreiber sowie für die Instandhalter von Schienenfahrzeugen.

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Aus dem Kosmos der Allianz pro Schiene

DIE ALLIANZ PRO SCHIENE IN DEN MEDIEN
Ausgewählte Medien-Resonanz der letzten 30 Tage

Tagesschau:  Milliardeninvestitionen bei der Bahn (Video)  | Dazu auch: Deutschlandfunk, WDR, Deutsche Welle, Stern.de, WAZ.de, Süddeutsche online, RTL.de, n-tv online, MDR
Tagesspiegel: So viel CO2 stößt ein Bahnfahrer aus
WDR: Lokführer aus Leidenschaft (Video) | Bergischer Lokführer als „Eisenbahner mit Herz“ nominiert
TAZ: Bahnfahren teurer, Fliegen billiger
n-tv online: Lokführer-Reserve soll künftig Zugausfälle verhindern | Dazu auch: RTL.de
rbb Inforadio: Allianz pro Schiene will besseres Planungsrecht
Deutsche Welle: DB Cargo: Die Schiene kommt nicht zum Zuge | Dazu auch: Stern.de, Kölner Stadt-Anzeiger, Mittelbayerische Zeitung, Süddeutsche
Sten.de: Unionsfraktion dringt auf neue große Bahnreform | Dazu auch: Die Welt, FOCUS
FAZ.net: Wie die digitale Kupplung die Verkehrswende beschleunigen soll
WAZ.de: Regionalverkehr: Bund gibt Milliarden für Bahnen und Busse | Dazu auch: MDR
Tagesspiegel: Jetzt helfen Scheuer auch keine Spitzentreffen mehr
– Süddeutsche Zeitung: Komm zurück
n-tv online: Technik wie im 19. Jahrhundert: Stuttgart 21 droht digitales Debakel
Westfälische Nachrichten: NRW: Flüchtlinge sollen Lokführermangel mindern | Dazu auch: WAZ.de
Sächsische Zeitung: Wo die Bahn Brücken sanieren will

KALENDER
Allianz pro Schiene-Termine

– 31. März: Letzte Chance für den Eisenbahner mit Herz Social Media Hero abzustimmen!

 

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