Hauptbahnhof Bremen

Doch obwohl das Eselsbein im Wandmosiak der Kuppel in unerreichbarerer Höhe schwebt, macht der backsteinrote Prachtbau die Jury beim Bahnhofstest auch ohne Märchenzauber wunschlos glücklich: Die Bahnhofshalle erscheint als „Augenschmaus“, der Ostflügel sorgt mit 30 Geschäften fürs Kulinarische, im Westflügel ist ein vorbildlicher Service zu Hause. Besucher, die aus dem historischen Stadtkern kommen, erblicken das mit zwei Türmen eingefasste Eingangsportal mit Rundbogenfestern und müssen zugeben: Kein deutscher Bahnhof hat ein schöneres. Dass in der herrlichen Halle mit dem quirligen Innenleben seit der Restaurierung wieder die kämpferischen Tiere Esel, Hund, Katze und Hahn in altem Glanz erstrahlen, hat die Jury dann restlos überzeugt.

„Diese Halle ist das i-Tüpfelchen, das den Bremer Hauptbahnhof zum Wahrzeichen der Stadt macht.“