Allianz pro Schiene auf der InnoTrans 2010

 
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 Vom 21. bis 24. September traf sich die Bahnbranche auf dem Berliner Messegelände. Erstmals war auch die Allianz pro Schiene mit einem eigenen Stand auf der InnoTrans vertreten.

Neben vielen Gelegenheiten für ausgiebige Gespräche konnten die Besucher beim täglichen Bahnquiz ihr Wissen testen, bei der Podiumsdiskussion Fragen zum CargoBeamer stellen und die Datenbank Umwelt & Verkehr einmal selbst ausprobieren.

Das Allianz pro Schiene-Bahnquiz auf der InnoTrans

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Allianz pro Schiene Geschäftsführer Dirk Flege hatte seitenweise Fragen wie diese parat: "Wie viele Stunden wird ein privater Pkw im Schnitt täglich genutzt?" Wilfried Messner (Mitte) und Sebastian Belz überlegen noch. Wer beim Bahnquiz die meisten richtigen Antworten wusste, konnte sich fortan mit dem Titel "Eisenbahnschlauberger" schmücken - Urkunde inklusive.

Was ist ein „rollendes Erdbeben“? Und was ein „Ferkeltaxi“? Wo steht die höchste deutsche Eisenbahnbrücke? Wie viele Menschen sind in Deutschland in der Bahnbranche beschäftigt? An jedem Tag der InnoTrans konnten die Besucher ihr Wissen über Eisenbahn und Verkehrspolitik beim Allianz pro Schiene-Bahnquiz testen.

 

CargoBeamer – Neue Märkte für die Güterbahnen oder Innovationsblase?

Die Allianz pro Schiene hatte zur Diskussion geladen und das Café am VDV-Gemeinschaftsstand war rappelvoll. Was bringt die neue Umschlagstechnologie CargoBeamer für den Schienengüterverkehr? Revolutioniert sie den Kombiverkehr, oder ist sie nur eine der vielen Innovationen, die es nie in den Markt schaffen? Diese und viele weitere Fragen diskutierten Hans-Jürgen Weidemann von der CargoBeamer AG und Olaf Krüger, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Bahnspediteure (IBS).

Moderiert wurde die Diskussion von Allianz pro Schiene- Geschäftsführer Dirk Flege. Zu Beginn der Veranstaltung zeigte ein kurzer Film, wie der CargoBeamer funktioniert.

Der Umweltvorteil der Bahnen wächst

Die Autoindustrie füttert die öffentliche Wahrnehmung mit immer neuen grünen Parolen. Zwar gilt die Schiene allgemein als klimafreundlich, aber den Umweltfortschritt hat scheinbar das Auto gepachtet. Ruht sich die Eisenbahn auf ihrem Umweltvorteil aus? Andreas Geißler, Verkehrsreferent der Allianz pro Schiene, Uta Maria Pfeiffer, Nachhaltigkeitsexpertin des VDV, und Maxim Weidner, Referent für Umweltökonomie des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB), legten mit Hilfe der Datenbank „Umwelt & Verkehr“ dar, wie sich wichtige Umwelt-Parameter der verschiedenen Verkehrsträger entwickelt haben.

Von der Energieeffizienz über CO2-Ausstoß bis hin zum Schwefeldioxid – die mit dem Umweltbundesamt abgestimmten Daten erlauben tiefe Einblicke in die umweltpolitischen Baustellen des Verkehrssektors. Die Datenbank „Umwelt & Verkehr“ steht normalerweise exclusiv den Mitgliedern von VDB, VDV und Allianz pro Schiene zur Verfügung. Innotrans-Besucher hatten auf dem Allianz pro Schiene-Messestand Gelegenheit, am PC in diese einmalige Datensammlung „hineinzuschnuppern“.

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Allianz pro Schiene-Experte Andreas Geißler zeigt, wie schnell sich die einzelnen Verkehrsträger bei den Umweltkennzahlen verbessert haben. Die Schiene ist der umweltfreundlichste Verkehrsträger und verbessert sich schneller als Straßen-, Luft- und Seeverkehr.
 

 

 

 

 

 

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Ruht sich die Eisenbahn auf ihrem Umweltvorteil aus? Mitnichten, die offiziellen Zahlen der Datenbank Umwelt & Verkehr, die auch vom Umweltbundesamt verwendet werden, zeigen, dass die Eisenbahn ihren Umweltvorteil sogar weiter ausbaut.