08. Dezember 2017

Lutherstadt Wittenberg: Jury übergibt die Siegertafel

„Bahnhof des Jahres 2017“: Ehrung ist Teil der Feier für die neue Schnellstrecke

Der Bahnhof Lutherstadt Wittenberg wird zum
Die Jury, Dr. Reiner Haseloff (Ministerpräsident Sachsen-Anhalt), Birgit Bohle (DB), Ute Möbus (DB), Dirk Flege und Torsten Zugehör (Oberbürgermeister Wittenberg) mit der Siegertafel.

Berlin, den 8. Dezember 2017. Die Messingtafel für den Bahnhof des Jahres 2017 wird in diesem Jahr mit sekundengenauer Präzision übergeben und fügt sich nahtlos ins Protokoll zur Eröffnung der neuen Schnellstrecke München – Berlin. Kurz bevor der Sonder-ICE in der Lutherstadt Wittenberg einfährt, um prominente Gäste aus Sachsen-Anhalt in die Hauptstadt zu bringen, enthüllt die Jury des Wettbewerbs die wetterfeste Ehrentafel für den Hauptbahnhof von Wittenberg. Im Beisein des Ministerpräsidenten von Sachsen Anhalt, Reiner Haseloff und der Finanzvorständin von DB Station & Service, Ute Möbus, würdigte die Allianz pro Schiene den Wittenberger Bahnhof als „Meisterstück eines kompletten Bahnhofsneubaus“.

Lutherstadt Wittenberg: Der Reformbahnhof

„Der neue Hauptbahnhof der Lutherstadt überzeugt als modernes, helles, einladendes Entree zu einem geschichtsträchtigen Ort“, lobte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege am Freitag in Wittenberg.  Die seriöse schwarze Klinkerfassade und das luftige Zeltdach vermittele dem Reisenden das Gefühl: „Hier findest du dich zurecht.“ Statt Prunk und Protz walte im Bahnhof von Wittenberg eine Liebe zum Detail, die trotz der sachlichen Nüchternheit niemals kalt oder herzlos wirke. Das CO2-freie energetische Innenleben des Bahnhofs passe bestens zur protestantischen Tugend der Sparsamkeit: „Dieser Reformbahnhof hätte sogar Martin Luther gut gefallen“, urteilte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer für die Jury des Wettbewerbs.

Sachsen-Anhalt: bereits zwei Siegerbahnhöfe

Mit Lutherstadt Wittenberg hat Sachsen-Anhalt nach der Ehrentafel für Halberstadt im Jahr 2011 bereits den zweiten Siegerbahnhof hervorgebracht. Die Siegerbahnhöfe der vorigen Jahre waren 2016: Stralsund und Steinheim in Westfalen, 2015: Marburg und Obstfelderschmiede/Lichtenhain, 2014: Dresden und Hünfeld, 2013: Göttingen, Oberursel und Murnau, 2012: Bremen, Aschaffenburg und Bad Schandau, 2011: Leipzig und Halberstadt, 2010: Darmstadt und Baden-Baden, 2009: Erfurt, Uelzen und Heringsdorf, 2008: Karlsruhe und Schwerin, 2007: Berlin Hauptbahnhof und Landsberg am Lech, 2006: Hamburg Dammtor und Oberstdorf, 2005: Mannheim und Weimar und 2004: Hannover und Lübben.

Bahnhof des Jahres-Jury: Die Checkliste immer dabei

Mit dem Wettbewerb „Bahnhof des Jahres“ prämiert die Allianz pro Schiene seit 2004 jährlich die kundenfreundlichsten Bahnhöfe in Deutschland. Ausgezeichnet wird nur, wer nach einer festen Kriterienliste am besten auf die Bedürfnisse der Bürger eingeht: Objektive Erfordernisse wie Kundeninformation, Sauberkeit, Integration in die Stadt und Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln sind dabei ebenso entscheidend wie ein eher subjektiver Wohlfühlfaktor. Die Jury des renommierten Wettbewerbs besteht aus Vertretern des Fahrgastverbandes Pro Bahn, dem Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), dem ACE Auto Club Europa, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und der Allianz pro Schiene. Um touristische Qualitäten der Bahnhöfe zu bewerten, reisen außerdem Verkehrsexperten des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) und der Kooperation „Fahrtziel Natur“ mit.

 

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