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Externe Kosten

Die Allianz pro Schiene beim Verkehrsminister

Tiefensee: „Das Thema externe Kosten des Verkehrs angehen“

„Da reihe ich mich gern ein!“ Sprachs und stellte sich zum Gruppenfoto dazu. Schließlich sei er auch pro Schiene, erklärte Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee der Allianz pro Schiene-Delegation, die am 10. Juli zum Austausch ins Ministerium eingeladen war. Pro Schiene äußerte er sich denn auch bei den Themen externe Kosten des Verkehrs und Einführung von Riesen-LKW.

„Lassen Sie uns das Thema Externe Kosten des Verkehrs im Rahmen der Weiterentwicklung der EU-Verkehrspolitik angehen. Ich gehe davon aus, dass die EU-Komission hierzu Vorschläge machen wird“, sagte der Minister in dem Gespräch mit der Allianz pro Schiene. Tiefensee sprach sich dafür aus, bislang von der Allgemeinheit bezahlte Umwelt- und Unfallfolgekosten des Verkehrs stärker in die Mobilitätspreise zu integrieren. Die Allianz pro Schiene begrüßte die Ankündigung. „Das ist ein umweltpolitisch enorm wichtiges Signal, das der Bundesverkehrsminister jetzt erstmals aussendet“, freute sich der stellvertretende Allianz pro Schiene-Vorsitzende Richard Mergner, der den Umweltverband BUND in dem Schienenbündnis vertritt.

Eine sorgfältige Prüfung sagte der Bundesverkehrsminister der Allianz pro Schiene beim Thema Riesen-Lkw zu. Sein Ministerium werde gründlich abwägen, ob die Einführung von 25-Meter-Lkw unter Beibehaltung der bisherigen Gewichtsgrenzen zu reduziertem oder zu vermehrtem Lkw-Verkehr führe. Peter Witt, Sprecher des Allianz pro Schiene-Förderkreises und stellvertretender Vorsitzender des Schienenbündnisses, appellierte an den Verkehrsminister, auch Verkehrssicherheitsaspekte durch längere Überholvorgänge und höhere Infrastrukturkosten für Bahnübergänge zu berücksichtigen. Eine Entscheidung über die Einführung der Riesen-Lkw werde im Herbst dieses Jahres fallen, kündigte Tiefensee an.