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Preisverleihung Bahnhof des Jahres 2007

Preisverleihung

Bahnhöfe des Jahres 2007

Mit einem Festakt im Berliner Hauptbahnhof am 22. Oktober und im Bürgerbahnhof Landsberg am Lech am 5. November würdigte die Allianz pro Schiene die "Bahnhöfe des Jahres 2007". Zum vierten Mal zeichnete das Schienenbündnis den besten Großstadtbahnhof und den besten Kleinstadtbahnhof aus Kundensicht aus.

 

Berlin Hauptbahnhof als bester Großstadtbahnhof 2007 ausgezeichnet

Im Bild von links: Prof. Monika Ganseforth, Vorstandsmitglied beim Verkehrsclub Deutschland (VCD); Thomas Hesse, Bahnhofsmanager; Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene; und Karl-Peter Naumann, Vorsitzender von Pro Bahn e.V.

Die Bahnhof des Jahres-Jury überreichte Bahnhofsmanager Thomas Hesse die Urkunde.

 

Im Bild von links: Harald Wolf, Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft; Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender DB Station und Service AG und Norbert Hansen, Vorsitzender der Gewerkschaft TRANSNET und Vorsitzender der Allianz pro Schiene

Wolf-Dieter Siebert als oberster Bahnhofschef der DB AG dankte vor allem den Mitarbeitern für ihr Engagement, ohne das die Auszeichnung zum kundenfreundlichsten Bahnhof undenkbar wäre. Neben den Verbesserungen, die die DB AG bereits vorgenommen hat - mehr Bänke, Wegeleitungen und Infotafeln, das Servicepersonal wurde um ein Drittel erhöht - mahnte er eine Verbesserung des städtischen Umfelds und der verkehrlichen Erreichbarkeit an.

Bürgermeister Harald Wolf griff den Faden auf, freute sich über die Auszeichnung der Allianz pro Schiene und bezeichnete sie als Ansporn für die ganze Stadt, kundenfreundlicher zu werden. Den Berlinern werde eine „sehr spezielle, eher raue" Freundlichkeit nachgesagt, doch der Bahnhof beweise: Es geht auch in Berlin. Der Hauptbahnhof setze eine Latte, die Berlin als Stadt erreichen müsse.

 

Mehr als 100 geladene Gäste, Medienvertreter, Reisende und Touristen nahmen an dem Festakt im Licht durchfluteten Eingangsbereich des neuen Hauptbahnhofs teil.

 

Der beste Kleinstadtbahnhof: Landsberg am Lech

„Ein Bahnhof steht und fällt mit den Menschen", sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege bei der Preisverleihung in Landsberg. Dass der Bahnhof Landsberg ein Ort ist, an dem sich Menschen ausgesprochen gern aufhalten, zeigte sich auch bei der Preisverleihung in der Bahnhofshalle, die eher an ein schönes Restaurant erinnert. „Ein Ort des Eilens und Verweilens" lobte Jury-Mitglied Karl-Peter Naumann den Bürgerbahnhof.

 

Im Bild von links: Dirk Flege, Thomas Walter, Gisela Schmid, Landrat Dietmar Winkler, Stefan Rauscher von der DB Station & Service in Kempten, Oberbürgermeister Ingo Lehmann

Glücklich und stolz nahmen Thomas Walter und seine Frau Gisela Schmid die Auszeichnungsurkunde der Allianz pro Schiene entgegen. Der Eigentümer des Bürgerbahnhofes freute sich sichtlich über die Würdigung. „Bahnhöfe sollen Orte für Begegnungen sein", lautet sein Credo. Das zu verwirklichen ist ihm gelungen. Inzwischen nutzen die Landsberger ihren Bahnhof sogar für Familienfeiern, die Mitarbeiter des Rathauses verbringen dort regelmäßig ihre Mittagspause. Das wäre vor der Modernisierung undenkbar gewesen. Oberbürgermeister Ingo Lehmann: „Schlimmer als es damals war, konnte es nicht mehr werden."

 

Im Bild von links: Gisela Schmid (Ehefrau des Eigentümers Thomas Walter), Ingo Lehmann (Oberbürgermeister von Landsberg), Karl-Peter Naumann, Thomas Walter (Komplementär der Bahnhof Landsberg Service AG), Monika Ganseforth

Die glänzende Auszeichnung tröstet über die vielen Hürden, die es zu überwinden galt, hinweg. Investor Walter lobte noch einmal das Engagement der vielen Beteiligten: „Insbesondere die Mitarbeiter der DB AG waren mit Herzblut bei der Sache."