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Zug um Zug

Erfolgsbeispiele im SPNV

"Zug um Zug mehr Fahrgäste"

Foto: Allianz pro Schiene

Thomas Kohl, Abteilungsleiter im Verkehrsministerium: "2006 werden die Regionalisierungsmittel noch einmal um 1,5 Prozent auf 7,158 Mrd. Euro erhöht". Und auch mit Hinblick auf die Neuverhandlung der Gelder ab 2008 zerstreute Kohl die Befürchtungen vieler Teilnehmer, dass die Mittel gesenkt werden könnten. Dies sind Mittel, die den Ländern zustehen. Auch über die Verwendung der Mittel entscheiden die Länder autonom.

 
Foto: Allianz pro Schiene

Dass die Regionalisierungsmittel gut angelegtes Geld sind, zeigte der Allianz pro Schiene Vorsitzende Norbert Hansen in seiner Rede. Fazit der von ihm vorgestellten Broschüre: Überall dort, wo ein Angebot auf der Schiene neu geschaffen oder nennenswert verbessert wurde, kam es zu einem rapiden Anstieg der Fahrgastzahlen. Offenbar gibt es ein Patentrezept für erfolgreichen Schienenpersonennahverkehr. Alle 16 vorgestellten Streckenbetreiber haben dieses Rezept zu großen Teilen angewandt.

 
Foto: Allianz pro Schiene

Dr. Klaus Baur, Geschäftsführer Bombardier Transportation erläuterte am Beispiel des Stadtbahnnetzes von Karlsruhe das Konzept von multifunktional einsetzbaren Schienenfahrzeugen. Stellvertretend für alle Hersteller von Schienenfahrzeugen zeigte sich Klaus Baur jedoch besorgt über den starken Rückgang bei der Bestellung von Fahrzeugen in Deutschland. So war hier allein von 2003 auf 2004 ein Rückgang von 40 Prozent zu verkraften. Seine Forderung lautete daher, die Regionalisierungsmittel wieder stärker für die Modernisierung des Fahrzeugbestands zu nutzen.

 
Foto: Allianz pro Schiene

Erfolge, die neugierig machen: Immerhin rund 140 Teilnehmer wollten mehr über die Gründe erfahren, die zu dem Aufschwung im Nahverkehr auf der Schiene führten. Und das, obwohl Verkehrsminister Manfred Stolpe als Redner kurzfristig abgesagt hatte, um den Kanzler im Reichstag zu trösten, weil dieser das Vertrauen verloren hat …

 
Foto: Allianz pro Schiene

Der SPNV hat dagegen weiterhin das volle Vertrauen - nicht nur der Fahrgäste, sondern auch der Zuhörer im Roten Rathaus.