Die Allianz pro Schiene hat dem neuen Verkehrsminister, Dr. Manfred Stolpe, ihre politischen Forderungen bei einem persönlichen Treffen am 29. November vorgetragen. Stolpe bezeichnete sich als "großen Bahnfreund" und zeigte sich beeindruckt, welche Verbände und Unternehmen in der Allianz pro Schiene zusammenarbeiten.
Während des einstündigen Antrittsbesuchs erörterten der Allianz pro Schiene-Vorsitzende Norbert Hansen und Geschäftsführer Dirk Flege mit dem Minister unter anderem die Investitionen des Bundes in die Schieneninfrastruktur und das zweite Eisenbahnmaßnahmenpaket der EU.
Der neue Verkehrsminister bekannte sich bei dem Gespräch ausdrücklich zu der zentralen Rolle, die die Bahn bei der Mobilitätsoffensive der Bundesregierung habe.
Stolpe will "Fahrplan Zukunft" im Zug lesen
Die Bedeutung, die das Ministerium dem Dialog mit der Allianz pro Schiene beimisst, signalisierte die hochkarätig besetzte Delegation des BMVBW: Neben dem Minister nahmen Staatssekretär Ralf Nagel, der Abteilungsleiter "Eisenbahnen und Wasserstraßen", Thomas Kohl, und der Büroleiter des Ministers, Matthias von Randow, teil.
Mit großem Interesse nahm der Minister ein persönliches Exemplar der Allianz pro Schiene-Broschüren "Fahrplan Zukunft" und "Bahn frei für Europa" entgegen. Stolpe kündigte an, beide "während der Zugfahrt zu lesen".