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Schweiz-Fahrt

Schweiz-Fahrt

Am 24. und 25. April 2001 hat die Allianz Pro Schiene eine Fahrt in die Schweiz veranstaltet, um 100 Tage nach der Einführung der LSVA eine erste Bilanz zu ziehen. Es waren 40 Teilnehmer Gast der Allianz Pro Schiene in Basel. Auf der Schweizer Seite haben der Generalsekretär des Schweizer Verkehrsministeriums (UVEK), Dr. Hans Werder, der Güterverkehrsvorstand der SBB, Daniel Nordmann, sowie die Experten Dr. Christian Küng (Leiter Abteilung Verkehrskoordination) und Ernst Leuenberger (Präsident der Eisenbahngewerkschaft SEV) Auskünfte über die ersten Erfahrungen mit der LSVA gegeben. Dabei wurde die Bedeutung der LSVA als wichtiger Pfeiler der eidgenössischen Verkehrspolitik herausgehoben.

Auf die verschiedenen Expertenvorträge folgte eine Exkursion zu Praxis und Technik. Die Teilnehmer wurden direkt vor Ort, an der LSVA-Erhebungsstelle Basel/ St. Louis-Autobahn über die Technik, den Ablauf und Aufwand der LSVA informiert.

Im Zentrum des dritten Veranstaltungsteils stand die Frage "LSVA - Kernstück der Verlagerungspolitik in der Schweiz und Deutschland?" Schließlich ging es darum, aus den Schweizer Erfahrungen Schlussfolgerungen für die Lkw-Maut in Deutschland zu ziehen. Petra Niß (Verkehrsreferentin des VCD) und Tilmann Heuser (Verkehrsreferent des BUND) sprachen über die aktuellen Entwicklungen in Deutschland zur Einführung der Schwerverkehrsabgabe für Lkw. Norbert Hansen (Vorsitzender der Allianz Pro Schiene) präsentierte die Forderungen des Bündnisses an die Verkehrspolitik für eine erfolgreiche Schwerverkehrsabgabe.