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Umweltvergleich Hintergrund

Hintergrund

Umweltvergleich der Verkehrsmittel

© Franco DI MEO - Fotolia.com

Ein Umweltvergleich der Verkehrsmittel muss ihre tatsächliche Leistung berücksichtigen. So verursacht der Straßenverkehr zwar mit Abstand die größten Umweltschäden, aber auf den Straßen werden auch mit Abstand am meisten Menschen und Waren transportiert. Erst wenn die Umweltfolgen der verschiedenen Verkehrsmittel auf die gleiche Verkehrsleistung bezogen werden, ergibt sich ein faires Bild. Gemessen wird die Verkehrsleistung in Personen- bzw. Tonnenkilometern. Die Personen- bzw. Tonnenkilometer ergeben sich aus der Zahl der Reisenden bzw. der Gütermenge multipliziert mit der Transportentfernung.

Die Umweltbilanz der verschiedenen Verkehrsträger ist nicht nur technisch bedingt, sondern hängt auch von ihrer Auslastung ab. Dabei gilt: je besser die Auslastung, desto besser die Umweltbilanz pro Person bzw. Tonne.

Basis für den Umweltvergleich sind daher die durchschnittlichen Auslastungsgrade, die das tatsächliche Verkehrsgeschehen in Deutschland widerspiegeln. Ein PKW ist in Deutschland mit durchschnittlich 1,5 Personen besetzt, während Flugzeuge im Inlandsluftverkehr im Durchschnitt zu 67 % gefüllt sind. Züge sind derzeit im Nahverkehr durchschnittlich zu 23 %, im Fernverkehr zu 44 % ausgelastet. Hier wird die gewichtete durchschnittliche Auslastung des Schienenpersonenverkehrs insgesamt verwendet, die bei 29 % liegt.

Übrigens liegt der Auslastungsgrad des Schienenverkehrs heute höher als noch vor einigen Jahren. Das ohnehin schon umweltschonende Verkehrsmittel Bahn ist also auf dem besten Weg, seinen Umweltvorsprung weiter auszubauen.