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Umweltvergleich der Verkehrsmittel

Umweltschonend mobil

Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff im Umweltvergleich

Personenzug in Schweden

Der wachsende Verkehr verursacht wachsende Umweltprobleme. Wenn wir im Verkehr nicht buchstäblich ersticken wollen, müssen die umweltschonendsten Verkehrsmittel politisch gefördert werden. Denn Auto, Zug, Flugzeug und Schiff belasten die Umwelt in sehr unterschiedlichem Maße. Ein Vergleich ihrer Umweltwirkungen zeigt: Die Bahnen sind das umweltfreundlichste motorisierte Verkehrsmittel - sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr.

 

Lust und Last der Mobilität

Mobilität ist ein Gewinn in unserer modernen Welt: Menschen treten in Verbindung, Märkte wachsen zusammen. Eine weltweit verflochtene Wirtschaft, vielfältige Freizeitaktivitäten, die Lust am Reisen, aber auch eine Arbeitswelt, die immer mehr Flexibilität verlangt, machen uns zu einer Gesellschaft, die Mobilität groß schreibt. Mobilität ist für viele gleichbedeutend mit Freiheit und die soll grenzenlos sein.

Doch der Verkehr stößt längst an seine Grenzen. Staus auf unseren Straßen verkehren Mobilität in Stillstand. Verkehr hat zudem dramatische Schattenseiten: Er schadet Mensch und Natur. Unfälle, gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Lärm und Luftverschmutzung, der Verbrauch von Landschaft und natürlichen Ressourcen verursachen Schäden, deren Kosten allein in Deutschland auf mehr als 80 Mrd. Euro pro Jahr geschätzt werden.

Eine Umfrage der EU-Kommission zeigt, wie sehr die Menschen in Europa unter dem zunehmenden Verkehr und seinen Umweltfolgen leiden. Drei der sieben erstgenannten Umweltbelastungen werden hauptsächlich von Verkehr verursacht: Lärm, Landschaftszerstörung und Luftverschmutzung. Den negativen ersten Platz in der Umfrage nimmt mit großem Abstand der Autoverkehr ein.

 

Welche Umweltbelastungen gibt es in Ihrer Wohnumgebung?
Angaben für Deutschland in Prozent (Mehrfachnennungen möglich)

 

Quelle: EU Kommission, Eurobarometer 123, 2002

 

Der Verkehr wächst und wächst

Zwar wächst der Pkw-Verkehr seit einigen Jahren kaum noch, der Güterverkehr im wichtigen Transitland Deutschland nimmt jedoch weiter stark zu. Die Bundesregierung hat sich vor diesem Hintergrund das Ziel gesetzt, das Wirtschaftswachstum mittelfristig vom Verkehrswachstum zu entkoppeln. Erreicht hat sie dieses wichtige Nachhaltigkeitsziel bislang noch nicht. Die deutsche Verkehrspolitik ist und bleibt gefordert, hier gestaltend einzugreifen.

Denn wachsender Verkehr bedeutet wachsende Umweltprobleme. Um diese zu begrenzen, müssen wir die umweltschonendsten Verkehrsmittel stärker nutzen und politisch fördern. Die Ökobilanzen der Verkehrsmittel Auto, Zug, Flugzeug und Schiff fallen nämlich sehr unterschiedlich aus.

Fünf Faktoren sind relevant für die Umweltverträglichkeit der Verkehrsmittel: der Energieverbrauch, der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), die Erzeugung von Schadstoffen, die Lärmbelästigung und der Flächenverbrauch. Um die Verkehrsmittel in Bezug auf diese Umweltwirkungen zu vergleichen, nutzt die Allianz pro Schiene die aktuellsten Zahlen der „Datenbank Umwelt und Verkehr“, die das renommierte Heidelberger IFEU-Institut erstellt hat. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Bahnen sind das umweltfreundlichste Verkehrsmittel.

Umweltschonend mobil – die Bahn macht’s möglich.

 

Ein Umweltvergleich der Verkehrsmittel muss ihre tatsächliche Leistung berücksichtigen. So verursacht der Straßenverkehr zwar mit Abstand die größten Umweltschäden, aber auf den Straßen werden auch mit Abstand am meisten Menschen und Waren transportiert. Erst wenn die Umweltfolgen der …

Die einzelnen Verkehrsmittel spielen zum Teil sehr unterschiedliche Rollen im Personen- und Güterverkehr. Aus Gründen der Übersichtlichkeit konzentriert sich der Umweltvergleich der Allianz pro Schiene auf die Verkehrsmittel Zug, PKW, LKW, Flugzeug und Binnenschiff. Dazu im Einzelnen:

 


 
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