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Verletzungsrisiko Verkehr

Täglich über 750 verletzte Auto und Motorradfahrer

Verletzungsrisiko im Zug 96-mal geringer als im Auto

Feuerwehr und Rettungskräfte bei einem Autounfall

Die Bewertung der Sicherheit eines Verkehrsträgers darf nicht nur an der Zahl von tödlich Verunglückten fest gemacht werden. Auch Unfallhäufigkeit und Verletzte sind hierfür wichtige Kennzahlen.

Allein im Jahr 2008 ereigneten sich weit über 2 Millionen polizeilich erfasste Unfälle im Straßenverkehr. Das waren im Schnitt täglich über 6.000 Schadensmeldungen. Dabei wurden Tag für Tag über 1.100 Menschen verletzt, einschließlich Radfahrer und Fußgänger.

Auf der Schiene waren es im gesamten Jahr 2008 dagegen 158 verletzte Reisende, umgerechnet also weniger als 1 Verletzter in zwei Tagen.

 
 

Immer weniger Verletzte bei der Bahn – trotz steigender Verkehrsleistung

Noch nie sind hierzulande so viele Menschen mit der Eisenbahn gefahren wie derzeit. Im Jahr 2008 waren in Deutschland über 2 Milliarden Menschen mit dem Zug unterwegs; dies entspricht einer Verkehrsleistung von 82,5 Milliarden Personenkilometern. Die wachsende Verkehrsnachfrage hat jedoch nicht zu mehr Unfällen geführt. Im Gegenteil: Die Zahl der Unfälle mit Personenschäden ist auf der Schiene seit Jahren rückläufig. Gleiches gilt für die Zahl der getöteten und verletzten Reisenden.


Verletzungsrisiko im Zug 96-mal geringer als im Auto

Betrachtet man die Verletzten im Verhältnis zur Verkehrsleistung, so zeigt sich auch hier: Der öffentliche Verkehr ist deutlich sicherer als der Straßenverkehr. Tatsächlich ist das Risiko, sich bei Reisen mit dem PKW zu verletzen, im mehrjährigen Durchschnitt 96-mal größer als bei einer Reise mit dem Zug. Die Bahn ist auch gegenüber dem Bus im Vorteil. Im Zug ist das Verletzungsrisiko rund 28-mal niedriger als im Bus.