Workshop 13.06.2006: Vorgehen, Entscheidungskriterien, gute Beispiele und TSI
Der dritte Workshop in der Veranstaltungsreihe des Projektes "Erster Umweltvergleich Schienenverkehr" der Allianz pro Schiene fand am 13. Juni 2006 in Fulda statt. Tagungsort war das Hotel ESPERANTO, 10:30h bis 17:20h. Rund 50 Personen aus dem Kreis von Eisenbahnunternehmen, Bahnindustrie, SPNV-Aufgabenträgern und Umweltbehörden nahmen an der Veranstaltung teil. Darunter waren auch Referenten und Gäste aus Österreich, der Schweiz und der Slowakei.
Für die umweltbewusste Unternehmenspraxis von Eisenbahnunternehmen ist die Beschaffungspolitik von entscheidender Bedeutung. Leise, emissions- und verbrauchsarme Fahrzeuge können am besten beschafft werden, wenn diese Anforderungen bei der Konstruktion von vornherein berücksichtigt werden. Aber auch bei der Modernisierung von Gebrauchtfahrzeugen gibt es gute Beispiele dafür, dass das Emissionsverhalten deutlich verbessert wurde.
Durch EU-Recht kommen auf Eisenbahnen, Bahnindustrie und SPNV-Aufgabenträger neue Anforderungen zu. Heutige Entscheidungen über die Umweltmerkmale neu beschaffter Eisenbahnfahrzeuge determinieren die Verbrauchs- und Emissionsdaten der Eisenbahn für Jahrzehnte. Angesichts der langen Lebensdauer von Bahnfahrzeugen ist es wichtig, auch mögliche künftige Entwicklungen des Emissionsrechtes und der Energiepreise zu berücksichtigen.
Die Beschaffung umweltfreundlicher Fahrzeuge erfordert jedoch nicht nur neue technische Lösungen, sondern auch neue Verfahrensweisen und neue Formen der Arbeitsteilung zwischen EVU, Bahnindustrie und Zulassungsstellen.
Mit unserer Themenauswahl möchten wir Ihnen Ansätze solcher neuen Verfahrensweisen, aber auch Beispiele für gute Lösungen vorstellen. Nähere Einzelheiten können Sie den folgenden Dokumenten entnehmen:
Weitere Informationen
Dipl.-Ök. Matthias Pippert
Projektleiter Umweltwirkungen Schienenverkehr
Tel. +49 (30) 24 62 599-60
Fax +49 (30) 24 62 599-29
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