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EU-Projekt ESTRaB

EU-Projekt ESTRaB (Efficient Semi-Trailer Transport on Rail Baltica)

Die Revolution im Güterverkehr hat begonnen

CargoBeamer bringt Lkw das Bahnfahren bei

Das Projekt „Efficient Semi-Trailer Transport on Rail Baltica“ unterstützt die Markteinführung des CargoBeamer, einer neuen Umschlagstechnologie im Güterverkehr. Der CargoBeamer kann so genannte Sattelauflieger auf die Bahn verladen und damit 60 Prozent aller Lkw-Fahrten überflüssig machen. Die Europäische Kommission fördert das Projekt mit Mitteln des Programms Marco Polo II, weil sie darin die Chance sieht, den Transitverkehr insbesondere in Richtung Osteuropa effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.

 
 

60 % aller Lkw auf die Schiene

Über 60 Prozent aller Lkw auf den europäischen Autobahnen fahren mit Sattelaufliegern. Nur 2 Prozent dieser Sattelauflieger sind technisch so umgerüstet worden, dass sie überhaupt auf die umweltfreundliche Bahn verladen werden können. Die Umschlagtechnologie CargoBeamer, die aus neuartigen Terminals und Waggons besteht, kann alle existierenden Sattelauflieger auf die Bahn verladen - ohne Umrüstung. Dadurch können endlich auch Sattelauflieger von den Vorteilen des Kombinierten Verkehrs profitieren, bei dem Teile der Transportstrecke auf der Schiene und Teile auf der Straße zurückgelegt werden.
 

CargoBeamer: Schneller und kostengünstiger

  • geeignet für alle Sattelauflieger (auch nicht kranbare)
  • lädt Sattelauflieger parallel und gleichzeitig um
  • arbeitet unter der Oberleitung
  • Rangiervorgänge entfallen
  • einen gesamten Zug zu ent- und beladen dauert nur 15 Minuten
  • gegenüber dem reinen Straßen-Transport senkt der CargoBeamer die Kosten je nach Strecke um mehr als 10 Prozent pro Transporteinheit


Kompatibel zu bestehenden Systemen

Die CargoBeamer-Technologie ergänzt die bestehenden Großterminals des Kombinierten Verkehrs Straße-Schiene. Die CargoBeamer-Waggons können auch deren klassische Kran-Terminals nutzen, so dass keine Insellösungen oder parallele Systeme entstehen - wichtig für das vernetzte System Bahn.
 

Das EU-Projekt ESTRaB

CargoBeamer Parralelumschlag

Das erste CargoBeamer-Terminal steht in Leipzig (Foto: CargoBeamer AG)

Von Rotterdam nach Riga

Das Projekt ESTRaB wird die CargoBeamer-Technologie auf der Route zwischen den Niederlanden und Litauen erproben und einführen. Bis 2014 werden CargoBeamer-Terminals in Leipzig (Deutschland) und Mockava (Litauen) sowie CargoBeamer-Waggons gebaut, getestet und zugelassen. Das Werksterminal in Leipzig wurde bereits 2010 eingeweiht und erhielt die EBA Zulassung. Ab 2014 wird das CargoBeamer-System auf der Strecke zwischen Rotterdam und Riga in Betrieb genommen.
 

Spurwechsel in Osteuropa

Der CargoBeamer löst auch das Problem des Spurwechsels im Transitverkehr Richtung Osteuropa: In allen osteuropäischen Ländern gibt es eine breitere Schienenspur als in Westeuropa, so dass an der Grenze ein zusätzlicher Umladevorgang nötig wird, der in der Regel 2 bis 3 Tage dauert – ein Nachteil gegenüber dem Straßengüterverkehr. Mit dem CargoBeamer lässt sich der Umschlag einfach und schnell in weniger als einer Stunde abwickeln.
 

Die Rolle der Allianz pro Schiene

Die Allianz pro Schiene sieht in der CargoBeamer Technologie eine reale verkehrspolitische Chance, die Straßen und die Umwelt in Europa zu entlasten. Die Technologie schafft eine notwendige technische Voraussetzung dafür, die verkehrspolitisch gewollte Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene in großem Umfang realisieren zu können. Deshalb unterstützt die Allianz pro Schiene das Projekt mit „Promotion & Dissemination“-Aktivitäten.


 
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Mehr über das Projekt und den CargoBeamer

 

 

ESTRaB wird unterstützt von der Europäischen Union

Marco Polo Logo

Flyer zum EU-Projekt ESTRaB

Lkw das Bahnfahren beibringen

Kontakt

Jolanta Skalska
Leiterin EU-Projekte

Tel. 030-24 62 599-61
Fax 030-24 62 599-29