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Bahn frei für Europa

Bahn frei für Europa...

Europaflagge

... mit den richtigen Prioritäten in der europäischen Verkehrspolitik. Unser Anliegen: Schiene vor Straße und grenzüberschreitende Verbindungen vor nationalen Großprojekten. Für die Verkehrspolitik ist Europa besonders wichtig, denn die Verkehrsströme verlaufen quer durch die EU und können nur europaweit geregelt werden. Außerdem werden immer mehr politische Weichen in Brüssel gestellt - mehr als die Hälfte aller nationalen politischen Initiativen geht mittlerweile auf Vorgaben der Europäischen Union zurück.  

 

Das von der EU für das Jahr 2010 angekündigte Weißbuch Verkehr verfehlt den überfälligen Politikwechsel hin zu umweltfreundlichen, energieeffizienten und sicheren Verkehrsträgern. Das zentrale politische Handlungsfeld „Umwelt und Verkehr“ ist weder mit klaren Zielen noch mit den nötigen Instrumenten hinterlegt worden.

Ein Monstertruck blockiert eine Kreuzung in Stuttgart

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Keine Monstertrucks in Europa!

Die deutsche Verkehrsministerkonferenz hat ihre Zulassung abgelehnt, weil sie eine Gefahr für Umwelt, Verkehrssicherheit und Steuergelder sind: Riesen-LKW, 6,5 Meter länger und bis zu 20 Tonnen schwerer als herkömmliche LKW. Doch Gefahr droht aus Brüssel: Die Straßenmonster könnten durch die europäische Hintertür auf unsere Straßen kommen.

 

Die großen Industrieländer Europas investieren hohe Summen in ihre Eisenbahnnetze. Nur Deutschlands staatliche Infrastrukturinvestitionen rangieren am unteren Ende der Skala - Deutschland droht, den internationalen Anschluss zu verpassen.

Am 23.3.2009 diskutierten Europapolitiker von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken auf Einladung der Allianz pro Schiene, was die Europawahl für den Schienenverkehr „bringt". Das Top-Thema dabei: Die Pläne der EU-Kommission, dem Schienengüterverkehr auf bestimmten Korridoren Vorfahrt vor Personenzügen einzuräumen.

FLAVIA soll dazu beitragen, das Potenzial des Schienengüterverkehrs in Mittel- und Südosteuropa besser auszuschöpfen – unter anderem durch Best-Practice-Beispiele von Unternehmen, die ihre Logistikprozesse kostensparend und ressourcenschonend vom LKW auf die Bahn umgestellt haben.

Seit Mai 2009 beteiligt sich die Allianz pro Schiene an dem internationalen Projekt ECORailS. ECORailS steht für „Energy efficiency and environmental criteria in the awarding of regional rail transport vehicles and services“ und wird von der EU im Rahmen des Programms „Intelligent Energy for Europe“ gefördert.

 

Die Allianz pro Schiene vernetzt sich zunehmend EU-weit: Wir kooperieren mit Pro Schiene-Organisationen aus anderen europäischen Ländern.

 
 

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