Prägnantes aus Politik, Presse und Wirtschaft zur Verkehrspolitik
AUS DER POLITIK:
„...Sinn der Verkehrspolitik ist es, dass mehr Menschen von der Straße auf die Schiene wechseln.“
MdB Enak Ferlemann, CDU, am 24.04.2009 im Bundestag. Enak Ferlemann ist seit 29. Oktober 2009 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium
„...Wir Parlamentarier sind ja Vertreter der deutschen Automobilindustrie.“
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Dr. Andreas Scheuer, CSU, am 02.12.2009 während einer BMW-Veranstaltung in Berlin
„…die Bahn ist mir in der Verkehrspolitik allemal wichtiger als die Straße.“
Österreichs Verkehrsministerin Doris Bures am 25. Mai 2009 im Interview mit der Wiener Zeitung „Der Standard“
„...Angesichts der Sonntagsreden zum Klimaschutz hätte ich mir von der Koalition ein stärkeres Bekenntnis zur Schiene erhofft.“
Jack Short, Generalsekretär des OECD-Weltverkehrsforums, am 26. Mai 2009 gegenüber dem Berliner „Tagesspiegel“ als Kommentar zu den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung, die ein klares „Übergewicht“ der Straße hätten
„…Das Güterverkehrsaufkommen wird gewaltig zunehmen. Und richtig ist auch, dass unser Straßennetz diesen Zuwachs nicht wird verkraften können. Wir müssen ihn deshalb möglichst vollständig auf die Schiene bringen. Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel. Das heißt nämlich, dass wir unser Schienennetz effizienter nutzen und massiv ausbauen müssen. Zudem brauchen wir völlig neue Strecken.“
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer am 24. Dezember 2009 im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“
AUS DER PRESSE:
„…Auto-Land Deutschland wäre ohne Schiene nichts“
Überschrift des Leitartikels von Michael Miersch am 28. Juli 2009 in der Tageszeitung „Die Welt“
AUS DER WIRTSCHAFT:
„…Der zukünftige Wohlstand unseres Landes hängt von einem effizienten, gut erhaltenen Schienennetz ab.“
Der für seine Weitsicht gerühmte US-Milliardär Warren Buffett am 3. November 2009, als er den größten Zukauf in seiner jahrzehntelangen Firmengeschichte bekannt gibt. Der Kult-Investor begründete mit diesem Argument den 30 Milliarden Euro teuren Kauf des US-Bahnkonzerns Burlington Northern Santa Fe, der über 54.000 Kilometer Schienennetz quer über den US-amerikanischen Kontinent verfügt.